... auch DAZ noch

Zahl der Woche: 18% finden Bier für Schwangere ok

wes/dpa | Ein gelegentliches Gläschen Bier oder Sekt kann doch auch in der Schwangerschaft nicht schaden, finden immerhin 18 Prozent der Deutschen. Das hat eine Um­frage im Auftrag des Verbands der Privaten Krankenversicherung herausgefunden.

Im Auftrag des PKV-Verbands befragte das Insa-Institut im August über 2000 Deutsche. Während 72 Prozent der Befragten auch den gelegentlichen Konsum kleinerer Mengen Alkohol für unangemessen hält, halten 18 Prozent ein Gläschen hier und da für vertretbar. Der Rest von rund 10 Prozent hat zu dieser Frage keine eindeutige Meinung.

Die Akzeptanz des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft steigt offenbar mit zunehmendem Alter: Während unter den 18- bis 24-Jährigen nur vier Prozent ein Gläschen Alkohol während der Schwangerschaft für vertretbar halten, sind dies bei den über 54-Jährigen immerhin fast ein Viertel (23 Prozent). 12 Prozent der jungen Erwachsenen äußerten keine eindeutige Meinung zu dem Thema, bei den ältesten waren dies 10 Prozent.

Experten warnen, dass jeglicher Alkoholkonsum während der Schwangerschaft das ungeborene Kind schädigen kann – auch wenn es sich nur um kleine Mengen handelt. „Schon ein einziger Rausch kann seine Gesundheit schwer gefährden – bis hin zu schlimmsten Behinderungen“, so PKV-Verbandsdirektor Dr. Volker Leienbach gegenüber der Deutschen Presseagentur dpa.

Am 9. September war „Tag des Alkoholgeschädigten Kindes“, mit dem auf die unter dem Namen FASD (fetale Alkohol-Spektrums-Störung) zusammengefassten vorgeburtlichen, durch Alkohol hervorgerufenen Schäden aufmerksam gemacht werden soll. 

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