Apotheke und Markt

L-Arginin im Fokus

Bedeutung der Nahrungsaminosäure für Gefäße, Herz und Kreislauf

L-Arginin ist die einzige Aminosäure, aus der der essenzielle Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) hergestellt werden kann. Dessen wichtigste Aufgabe ist die Verbesserung der Durchblutung und damit auch die Regulierung des Blutdrucks. Aufgrund seiner relativ kurzen Lebensdauer muss Stickstoffmonoxid ständig neu aus der Nahrungsaminosäure L-Arginin gebildet werden – was dieser eine existenzielle Bedeutung für die Gesundheit zukommen lässt.

In den 1980er Jahren konnte gezeigt werden, dass NO von der inneren Schicht der Gefäßwand – dem Endothel – selbst produziert wird, sofern Arginin als Substrat vorhanden ist. Entscheidend ist die Funktion des Arginin/NO-Systems vor allem für eine intakte Funktion des Endothels, da eine endotheliale Dysfunktion die Vorstufe fast aller (kardio-)vaskulären Erkrankungen bildet. Im Wesentlichen ist die endotheliale Dysfunktion hierbei durch einen lokalen NO-Mangel charakterisiert. Unmittelbar assoziiert ist die endotheliale Dysfunktion mit der Atherosklerose, der arteriellen Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, erektiler Dysfunktion und dem Metabolischen Syndrom. Prof. Dr. Horst Robenek, Universitätsklinikum Münster, der seit mittlerweile zehn Jahren mit seiner wissenschaftlichen Expertise dem Unternehmen Quiris zur Seite steht, konnte in seinen Forschungen herausarbeiten, dass man nur gesund altern kann, wenn zeitlebens ausreichend NO gebildet wird.

Foto: Quiris Healthcare

Unermüdlich setzt sich Prof. Dr. Robenek (Mitte) für die Aufklärung über die essenzielle Rolle der Aminosäure für die Gefäßgesundheit ein. Quiris-Geschäftsführer Dr. Peer Lange (li.) und der Geschäftsführende Gesellschafter Hauke Thoma bedanken sich bei Prof. Robenek für die langjährige Zusammenarbeit.

Die Aminosäure und ihr Antagonist

Nur die Nahrungsaminosäure L-Arginin kann eine solche ausreichende NO-Bildung sicherstellen.

Der endogene Gegenspieler dieses natürlichen Nährstoffs und Eiweißbausteins, das asymmetrische Dimethyl­arginin (ADMA), unterdrückt und entkoppelt die gesundheitsfördernde und -erhaltende NO-Bildung und steigert stattdessen die Produktion von Superoxidanionradikalen. Diese verbrauchen NO als Radikalfänger und fördern so einen gefährlichen nitrosativen Stress mit oxidativen Schäden durch Bildung von hochreaktiven Radikalen. Schon bei Menschen, die über 50 Jahre alt sind, steigen die Konzentrationen von ADMA um das Vierfache an. Da ADMA zehnmal stärker als Arginin selbst mit endogenen Bindungsstellen dieser Nahrungsaminosäure interagiert und damit auch die NO-bildenden Enzyme entkoppelt und inhibiert, steigt der Bedarf an L-Arginin im Alter um das Vierzigfache.

Stärkere Berücksichtigung wünschenswert

L-Arginin gehört mit mehr als 1000 klinischen Studien, die die Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit der Aminosäure herausarbeiten, zu den besterforschten Nährstoffen überhaupt. Trotzdem erhält L-Arginin, z. B. enthalten in der ergänzenden bilanzierten Diät Telcor Arginin plus, noch zu wenig Berücksichtigung in der Behandlungspraxis. Die zahlreichen positiven Eigenschaften von L-Arginin auf das Gefäß- sowie das Herz-Kreislauf-System mit Verbesserung der Durchblutung und Senkung eines Bluthochdrucks sind heute weltweit anerkannt und durch große Meta-Analysen bestätigt worden.

Quiris Healthcare GmbH & Co. KG, Isselhorster Str. 260, 33334 Gütersloh

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