Aus den Ländern

action medeor zieht Bilanz

Mehr Hilfeleistung dank höherer Spenden

cae | Im vergangenen Jahr hat das Hilfswerk action medeor seine Arbeit in Krisenregionen und Entwicklungsländern deutlich ausgebaut. Es erhielt Spenden in Höhe von 14,2 Millionen Euro – fast ­doppelt so viel wie im Jahr zuvor.

Ein Schwerpunkt war der Kampf gegen die Ebola-Epidemie, die über 10.000 Menschen in Sierra Leone, Guinea und Liberia das Leben kostete. Schon zu Beginn der Epidemie schickte action medeor Schutzausrüstungen und Medikamente in die Gerlib-Klinik in ­Monrovia und errichtete dort eine ­Isolierstation. Nach dem Abklingen der Epidemie ist action medeor weiterhin ­präsent, bildet einheimisches Gesundheitspersonal aus und hilft, ein Frühwarnsystem aufzubauen.

Foto: action medeor/B. Breuer

action medeor hilft immer mehr Menschen in Not, z. B. dieser Frau und ihrem Kind in Togo.

Ein anderer Schwerpunkt war die ­Versorgung von Flüchtlingen mit Medikamenten, Decken und Zelten, insbesondere im Nordirak und Syrien. Andere Projekte sind die Stärkung der Mutter-Kind-Gesundheit, der Ausbau der pharmazeutischen Fachberatung und die Bekämpfung von Malaria und HIV/Aids.

Insgesamt verschickte action medeor im vergangenen Jahr 14.593 Pakete mit einem Gesamtgewicht von 400 Tonnen in 96 Länder. Der Wert der versendeten Medikamente betrug 10 Millionen Euro. Die Medikamentenhilfe für Tansania wird direkt in der Hauptstadt Dar es Salam beschafft, gelagert und ausgeliefert. Im vergangenen Jahr hatte sie einen Wert von 1,15 Millionen Euro. Eine weitere Verteilerstelle wird demnächst in Malawi eröffnet.

Der Jahresbericht wurde jetzt publiziert und dürfte bald als pdf auf dieser Website stehen:

www.medeor.de. |

Quelle: action medeor, Meldung vom 23. 6. 2015

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