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yougov/ral | Auch in der warmen Jahreszeit sind Erkältungen bei vielen Menschen ein Thema. Und wie im Winter erfolgt die Behandlung hauptsächlich mit OTC-Arzneimitteln. Information und Kauf der Produkte finden nach wie vor überwiegend in der Vor-Ort-Apotheke statt, so das Ergebnis der YouGov-Studie „Customer Journey für OTC-Produkte“. Die häufigste Informationsquelle der Deutschen bei rezeptfreien Erkältungsmitteln ist danach mit etwa zwei Fünfteln (39%) der Apothekenmitarbeiter.

Apotheke für 39 Prozent erste Anlaufstelle

An zweiter Stelle steht bei der Informationssuche zu Erkältungsmitteln der Arzt (16%). Das Internet wird der Untersuchung zufolge als Informationsquelle nur von jedem Neunten (11%) genutzt. Für die Studie wurden insgesamt 2047 Verbraucher zum Kaufprozess von OTC-Produkten befragt. Die Kaufprozessanalyse wird für 16 Indikationsbereiche aus über 30 Einzelindikationen vergleichend untersucht.

Bei der Wahl der Einkaufsstätte von Erkältungsmitteln stehen ebenfalls die Offline-Vertriebskanäle im Vordergrund: Die breite Mehrheit (79%) shoppt in der Apotheke, jeder Zehnte bei einer Online- oder Versand-Apotheke, sieben Prozent entscheiden sich für stationäre Händler wie Reformhaus, Sanitätshaus oder Drogeriemarkt. Für die Apotheke wird sich besonders aufgrund der guten Beratung entschieden, während der Preis als Entscheidungskriterium für den Gang zum Apotheker nur eine untergeordnete Rolle spielt. Rund jeder zweite Befragte (53%) gibt mehr als zehn Euro pro Einkauf aus. 15 Prozent aller Käufer entscheiden sich ­direkt für den Erwerb mehrerer ­Mittel gegen Erkältung. 

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