... auch DAZ noch

Zahl der Woche

ral | Nach aktuellen Berechnungen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) können langfristig bis zu 16.000 neue Darmkrebsfälle pro Jahr verhindert werden, wenn das Potenzial der Vorsorge-Darmspiegelung richtig genutzt wird.

Minus 16.000 Darmkrebsfälle

Die Zahl beruht auf der Auswertung der Befunde von 4,4 Millionen Patienten. Laut den Studienautoren Professor Hermann Brenner (DKFZ) und Dr. Lutz Altenhofen (Zi) könnten bei fortschreitender Lebenserwartung die Zahlen der verhinderten Erkrankungen sogar noch höher liegen. Und eine verstärkte Inanspruchnahme des Früherkennungsangebots durch die Bevölkerung – etwa im Rahmen des geplanten Einladungsverfahrens – könnte zusätzlich für sehr viel ­größere Effekte sorgen.

In Deutschland sterben derzeit der Felix Burda Stiftung zufolge jedes Jahr knapp 26.000 Menschen an Darmkrebs. Er ist damit hierzulande die zweithäufigste onkologische Todesursache. Bei Frauen liegt Darmkrebs aktuell an dritter Stelle nach Brustkrebs und Lungenkrebs. Bei den Männern steht Darmkrebs an zweiter Stelle, nach Lungen- und vor Prostatakrebs. Bei beiden Geschlechtern sind die jeweils drei häufigsten Tumorarten verantwortlich für etwa die Hälfte der Todesfälle durch Krebs. Jährlich werden 62.430 Menschen in Deutschland neu mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert. Darmkrebs zählt damit auch zu den häufigsten Krebsneuerkrankungen! Bei Männern rangiert Darmkrebs hinter Prostata- und Lungenkrebs auf Platz 3, bei Frauen auf Platz 2 hinter Brustkrebs. 

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