Praxis aktuell

Teamschulung Kopfschmerzen

Die neue Ausgabe für Ihre Teamfortbildung ist da!

Keine anderen Beschwerden sind so häufig wie Kopfschmerzen. Grund genug, sich mit diesem beratungsintensiven Thema im Team näher zu beschäftigen. Welche Kopfschmerzarten und -auslöser es gibt und welche Mittel zum Einsatz kommen, erfahren Sie in der neuen Teamschulung, die dieser DAZ (für Abonnenten) beiliegt.

Kopfschmerztabletten gehören zu den Topsellern in der Apotheke und werden in der Regel ohne vorherigen Arztbesuch abgegeben. Umso wichtiger ist es, die einzelnen Wirkstoffe und die Grenzen der Selbstmedikation genau zu kennen. Dazu bietet die Teamschulung ein ausführliches Schema, wie Sie in der Beratung vorgehen können.

Foto: kadmy – istockphoto

Beratung bei Kopfschmerzen ist wichtig. In der Teamschulung finden Sie ein Schema, wie Sie im Kundengespräch vorgehen können.

Die drei häufigsten Kopfschmerzarten sind Spannungs-, Migräne- und Clusterkopfschmerz. Daneben können Kopfschmerzen beispielsweise auch durch einen zu hohen Alkoholgenuss, Arzneimittel oder andere Erkrankungen ausgelöst werden. In der Teamschulung wird im Wesentlichen auf Kopfschmerzen vom Spannungstyp eingegangen; das Wichtigste zu ­Mi­gränekopfschmerzen ist aber auch kurz zusammengestellt. Zur Veranschaulichung finden Sie auch in dieser Ausgabe wieder Infografiken.

Klassiker NSAIDs

Zahlreiche Wirkstoffe stehen bei der Behandlung von Kopfschmerzen zur Auswahl: Aus der großen Gruppe der NSAIDs kommen Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen zum Einsatz. Im Handel gibt es aber auch viele Kombinationspräparate mit Coffein, Vitamin C oder anderen Subs­tanzen.

Hemmung der COX

Allen NSAIDs gemeinsam ist, dass sie das Enzym Cyclooxygenase (COX) hemmen. Dadurch werden weniger Prosta­glandine gebildet, die an der Entstehung von Entzündungen und Schmerzen beteiligt sind. Acetylsalicylsäure ist jedoch für Kinder erst ab zwölf Jahren zugelassen, da kleinere Kinder ein lebensbedrohliches Reye-Syndrom entwickeln können. Für Schwangere gelten besondere Anwendungsbeschränkungen.

Mittel der Wahl in der gesamten Schwangerschaft ist Paracetamol, das zu den nicht sauren Wirkstoffen gehört. Über Paracetamol gab es in den letzten Jahren immer wieder Berichte über leberschädigende Auswirkungen. Die ansonsten gute Verträglichkeit der Subs­tanz kann jedoch nur bei bestimmungsgemäßem Gebrauch unter Einhalten der Dosierungsempfehlungen bestätigt werden.

Hilfe aus der Komplementärmedizin

Wer lieber zu naturheilkundlichen Mitteln greift, erhält in dieser Teamschulung einen guten Überblick über komplementärmedizinische Therapieoptionen. Die Homöopathie bietet bei Kopfschmerzen Einzel- oder Komplexmittel. Aus der anthroposophischen Medizin gibt es ebenfalls einige Präparate in der Apotheke. Um Ihnen über die Vielzahl an Produkten einen Überblick zu verschaffen, beinhaltet die Teamschulung „Kopfschmerzen“ eine ausführliche Tabelle zu verschiedenen Handelspräparaten mit Dosierung und vielen Beratungshinweisen.

Teamarbeit im Fokus

Unsere Teamschulung ist wieder so konzipiert, dass das gesamte pharmazeutische Personal an der Fortbildung teilnehmen kann. Durch das Selbststudium der Fachzeitschrift erhalten alle Mitarbeiter firmenunabhängige Informationen, die als Grundlage für eine gemeinsame Teamempfehlung dienen können. Die Präparateauswahl können Sie in eine Vorlage in der Teamschulung eintragen. Wieder mit enthalten ist auch der QM-Dokumentationsbogen, auf dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschreiben können, dass sie an der Schulung teilgenommen haben.

Wenn Sie sieben von zehn Fragen zur Lernerfolgskontrolle richtig beantworten, erhalten Sie einen Punkt für Ihr freiwilliges Fortbildungszertifikat. Die Fragen sind online für Apotheker auf www.deutsche-apotheker-zeitung.de und für PTA auf www.ptaheute.de ­eingestellt. |

Übersichtliche Grafikenveranschaulichen beschriebene Sachverhalte.

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