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Keine Gesichtscreme aus dem Internet

Onlineshops spielen beim Kauf von Gesichts-Hautpflegeprodukten in Deutschland kaum eine Rolle – das zeigt eine repräsentative Umfrage der „Apotheken Umschau“. Danach geben 69,8% der Bundesbürger an, in den zurückliegenden drei Monaten Cremes oder Lotionen fürs Gesicht gekauft zu haben. Davon bestellten u. a. nur 1,3% im Internet, 52,4% kauften im Drogeriemarkt, 13,0% im Supermarkt – und 8,6% in der Apotheke (Apotheken Umschau, 26.11.2015)

apoBank führt paydirekt ein

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) wird das neue Bezahlverfahren paydirekt voraussichtlich zum Jahresende einführen. Das Gemeinschafts­projekt von deutschen Banken und Sparkassen hat den Vorteil, dass es bislang als einziges Online-Bezahlverfahren direkt mit dem Girokonto der Kunden verknüpft ist und ohne zwischengeschaltete Dritt­anbieter arbeitet. Die Kontodaten des Kunden gelangen nicht zum Händler und die Server und Datenströme laufen ausschließlich in Deutschland. (apoBank, 20.11.2015)

Merck erwägt Verkauf des Allergiegeschäfts

Der Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA erwägt den Verkauf seines Allergiegeschäfts. Der Verkauf könnte dem Unternehmen etwa 600 Millionen Euro in die Kasse spülen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Darmstädter ­Unternehmen wollte zu dem Thema keine Stellungnahme abgeben. (dpa, 26.11.2015)

Litsch wird neuer Chef beim AOK-Bundesverband

Neuer Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes wird Martin Litsch, jetziger Vorstandsvorsitzender der AOK Nordwest. Litsch, der schon seit Juli als Interimsvorstand im AOK-Bundesverband fungiert, tritt sein neues Amt Anfang kommenden Jahres an und führt bis dahin den Verband kommissarisch weiter. Nach seinem Studium der Soziologie und Ökonomie arbeitete Litsch u. a. bei der Caritas. 1989 startete Litsch seine Karriere in der AOK, zunächst beim Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), dessen Leitung er später übernahm. (AOK, 26.11.2015)

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