Gesundheitspolitik

Apotheker gehen in die Schule

LAV Niedersachsen mit neuem Nachwuchsprojekt

BERLIN (ks) | Der Landesapothekerverband Niedersachsen e. V. startet diesen November die Kampagne „Apotheker unterwegs in Schulen“. Wie der Projekt-Name schon vermuten lässt, wollen niedersächsische Pharmazeuten Schulen vor Ort besuchen. Beispielsweise auf Berufsorientierungstagen stellen sie die Berufe des Apothekers, des Pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) und des Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) vor.

Dabei helfen Präsentationen, kurze Filme und Flyer, die den Jugendlichen einen Überblick über die Aufgaben, Einsatzfelder und Voraussetzungen dieser Berufe geben. Außerdem berichtet der Referent über eigene Erfahrungen, etwa wie er selbst zu seinem Beruf gekommen ist oder wie der Alltag im Apothekenbetrieb aussieht.

„Viele Jugendliche wissen gar nicht, wie spannend und abwechslungsreich die Apothekenberufe sind“, sagt Berend Groeneveld, Vorsitzender des Landesapothekerverbandes Niedersachsen, „ob nun im Beratungsgespräch bei der Arzneimittelabgabe, bei der Koordination der Warenwirtschaft, beim Kontakt mit den Kunden zu Gesundheitsfragen aller Art oder bei der Salbenherstellung im Labor.“

Wer könnte besser informieren als Apotheker selbst?

In Zusammenarbeit mit den Apothekern vor Ort wolle man jungen Menschen ein realistisches Bild der Apothekenberufe vermitteln und sie bei der Berufswahl unterstützen. „Wer, wenn nicht wir Apotheker selbst, können jungen Menschen am besten erzählen, wie der Alltag in einer Apotheke aussieht“, betont Groeneveld.

Mit dem Projekt „Apotheker unterwegs in Schulen“ will der Landesapothekerverband dem drohenden Nachwuchsmangel in den Apotheken entgegenwirken. Die Kampagne richtet sich an Jugendliche in der Berufsorientierungsphase. Angesprochen werden ganze Jahrgänge ab der Klasse 8 in allgemeinbildenden Schulen sowie auch einzelne Schulklassen. |

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