Wirtschaft

Bayern stärkt Regionen

Apotheker gefragt in „Gesundheitsregionen plus“

cha | Das Bayerische Gesundheitsministerium unterstützt mit verschiedenen Initiativen seit Jahren das Engagement einzelner Regionen für die medizinische Versorgung und Prävention. Die bisherigen Initiativen „Regionale Gesundheitskonferenzen“, „Gesunder Landkreis“ und „Gesundheitsregionen“ werden nun zu „Gesundheitsregionen plus“ zusammengeführt. Landkreise und kreisfreie Städte, die „Gesundheitsregionen plus“ bilden, erhalten bis Ende 2019 bis zu 250.000 Euro je Region.

Im Rahmen des Modellprojekts „Regionale Gesundheitskonferenzen“ wurden seit 2013 in Stadt und Landkreis Bamberg, im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und in der Planungsregion Südostoberbayern von Experten die Gesundheitsversorgung vor Ort untersucht und Lösungen für lokale Probleme erarbeitet. Ziel war, die Vernetzung verschiedenster Akteure vor Ort voranzutreiben, um lokale Versorgungsfragen anzugehen. Darüber hinaus sollte erprobt werden, wie auch zukünftig eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung in ganz Bayern sichergestellt und weiterentwickelt werden kann. Daneben hat das Bayerische Gesundheitsministerium das Programm „Gesunder Landkreis“ mit dem Schwerpunkt Prävention ins Leben gerufen. Auch durch die mit Qualitätssiegeln ausgezeichneten „Gesundheitsregionen“ sollte das Gesundheitswesen vor Ort gestärkt werden. Das Bayerische Gesundheitsministerium sieht im neuen Konzept der „Gesundheitsregionen plus“ die Apothekerschaft als einen wesentlichen Akteur. Um Möglichkeiten der Mitwirkung durch die Apotheker flächendeckend aufzuzeigen, wird auf dem diesjährigen Pressesprechertreffen der Bayerischen Landesapothekerkammer und des Bayerischen Apothekerverbandes am 29. Juli 2015 in Deggendorf das Konzept der „Gesundheitsregionen plus“ durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege vorgestellt. Letztlich, so das Bayerische Gesundheitsministerium, obliege es dem Engagement in den einzelnen Gesundheitsregionen plus, welche Rolle die Apothekerschaft ausfüllt. Daher sollten die Apothekerinnen und Apotheker dort aktiv auf die „Gesundheitsregionen plus“ zugehen. Gefördert werden könnten hierbei z. B. auch Projekte aus dem Bereich „Medikationsmanagement“. |

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