Apotheke und Markt

45 Jahre Legalon®

Mariendistelspezialextrakt für die Leber

Mit dem Mariendistelspezialextrakt Legalon® steht seit vielen Jahren eine Option zur Behandlung chronisch-entzündlicher Lebererkrankungen, Leberzirrhose und durch Lebergifte verursachte Leberschäden zur Verfügung. „Legalon® ist durch seine vielfältigen Effekte ein geeigneter Kandidat, hier protektiv und therapeutisch zu wirken”, erklärte der Hepatologe Priv.-Doz. Dr. Anton Gillessen bei einer Veranstaltung anlässlich der 45-jährigen Marktzulassung von Legalon®.
Foto: Rottapharm I Madaus

Vor 45 Jahren hatten Forscher der Madaus-Laboratorien nachgewiesen, dass Silymarin, die aktive Substanz aus dem Extrakt der Mariendistel, nicht nur die Leber von Ratten gegen verschiedene Gifte schützte, sondern dabei auch sehr gut verträglich war. „Dies war praktisch die Geburtsstunde eines Arzneimittels, das im Jahr 1969 auf den Namen Legalon® getauft wurde und vielfach kopiert seinen Platz in der Behandlung von Lebererkrankungen fand”, so Forschungsleiter Dr. Ralf T. Pohl von der Rottapharm | Madaus GmbH.

In den folgenden Jahrzehnten wurden Herstellung und Galenik weiter optimiert sowie Wirkmechanismen und Anwendungsmöglichkeiten in wissenschaftlichen Studien untersucht. Neueste Entwicklung ist Legalon® 156 mg, das in einer besonders patientenfreundlichen Darreichungsform angeboten wird und nur noch zweimal täglich eingenommen werden muss – ein Vorteil im Hinblick auf die Compliance. Darüber hinaus vertreibt Madaus das hoch dosierte, intravenös verabreichbare Legalon® SIL, das einzige verfügbare Antidot gegen Knollenblätterpilzvergiftungen.

Neue Herausforderung nicht-alkoholische Fettleber

Vor neuen Herausforderungen steht die Lebertherapie bei der sogenannten „non-alcoholic fatty liver disease“ (NAFLD), einer Erkrankung, die 1980 erstmals in den USA bei Patienten diagnostiziert wurde und die nachweislich nicht durch Alkohol hervorgerufen war. Die NAFLD wird immer häufiger beobachtet und breitet sich auch in Deutschland immer stärker aus, berichtete Gillessen. Er präsentierte eine aktuelle Pilotstudie mit 78 NASH-Patienten, von denen 35 über drei Monate eine Diät einhielten und die restlichen 43 zusätzlich noch Legalon® zweimal täglich einnahmen. Die Patienten der Legalon®-Gruppe zeigten gegenüber denen, die lediglich eine Diät erhielten, eine signifikant stärkere Reduktion des Bauchumfangs, der relevanten Blutfettwerte, sowie der Lebergröße und deren Fettgehalt. Legalon®, insbesondere die neue Darreichungsform Legalon® 156 mg, ist der Studie zufolge somit in der Lage, zusammen mit einer Lebensführung, die die Ursachen der Fettleber beseitigt, in überschaubarer Zeit eine Regeneration der Leber und ihrer physiologischen Funktionalität zu ermöglichen.

Quelle

Pressekonferenz „45 Jahre Legalon® – ein pflanzlicher Klassiker mit Zukunft“, 26.6.2014, Köln, veranstaltet von Rottapharm | Madaus

Das könnte Sie auch interessieren

Wenn die Leber ohne Bier und Korn ihr Fett abkriegt

Herausforderung nichtalkoholische Fettleber

Interpharm Online – Vorschau

NAFLD – die Leber leidet still

Die hepatische Manifestation des metabolischen Syndroms

Nichtalkoholische ­Fettlebererkrankung

Wie Ernährung die Leber schädigt und wie man gegensteuern kann

Ganz ohne Alkohol zur Fettleber

Patienten mit nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung könnten profitieren

Neue „Karriere“ für Pioglitazon?

Intervallfasten und Low-Carb-High-Fat-Diät sind Lebensstilberatung überlegen

Diäten punkten bei NAFL

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.