Prisma

CO2-Emissionen steigen weiter

Temperaturanstieg ungebremst

cae | Die von Präsident Obama angekündigten Vorschriften zur Verringerung der CO2-Emissionen können den globalen Trend nicht stoppen. Die Prognosen sind düster.

Von 2005 bis 2012 haben die USA ihre CO2-Emissionen um 12% gesenkt. Obama will bis 2030 eine Reduktion um insgesamt 30% erreichen. Das löbliche Vorhaben fällt jedoch global kaum ins Gewicht. Denn die Internationale Energieagentur IEA prophezeit eine Zunahme der CO2-Emissionen von 2011 bis 2030 um 20%. Gründe sind der steigende Energiebedarf in den Schwellen- und Entwicklungsländern, die Deckung der Hälfte des zusätzlichen Bedarfs durch fossile Brennstoffe und die ungenügende Verbesserung der Energieeffizienz. Laut IEA lässt sich das international vereinbarte Ziel, die globale Temperatur gegenüber der vorindustriellen Zeit um höchstens 2 °C steigen zu lassen, nicht einhalten; vielmehr sieht sie ein Ende des Temperaturanstiegs erst bei einem Plus von 3,6 °C.

Der BP Energy Outlook 2035 schätzt, dass der Energieverbrauch von 2012 bis 2035 um 41% steigt. Im Jahr 2035 werden Kohle, Öl und Gas jeweils 27% zur Energieproduktion beitragen, insgesamt also 81%.

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