Arzneimittel und Therapie

Umeclidiniumbromid zugelassen | Neuer PDE-5-Hemmer Avanafil | Propranolol zur Behandlung von Hämangiomen

Umeclidiniumbromid zugelassen

Die europäischen Behörden haben Umeclidiniumbromid (Incruse®) als Monotherapie für die Erhaltungstherapie von Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zugelassen. Der Bronchodilatator soll Ende 2014 als Pulver zur Inhalation in einem Ellipta®-Inhaler zur Verfügung stehen, so GlaxoSmithKline. Umeclidiniumbromid ist ein lang wirkender Muskarinantagonist (LAMA), der nur einmal täglich inhaliert werden muss.

Neuer PDE-5-Hemmer Avanafil

Mit Avanafil (Spedra®) wurde nach Sildenafil, Vardenafil und Tadalafil der vierte Inhibitor der Phosphodiesterase 5 (PDE-5-Hemmer) zur Behandlung von Männern mit erektiler Dysfunktion zugelassen. Avanafil steht in Dosierungen mit 50 mg, 100 mg oder 200 mg zur Verfügung. Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg etwa 30 Minuten vor einer sexuellen Aktivität. In manchen Fällen setzt die Wirkung bereits nach etwa 15 Minuten ein. Spedra® kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Wird es mit Nahrung eingenommen, kann sich das Einsetzen der Wirkung verzögern. Die Risiken und Nebenwirkungen sind vergleichbar mit denen der anderen PDE-5-Hemmer.

Propranolol zur Behandlung von Hämangiomen

Der Betablocker Propranolol (Hemangiol®) wurde als orale Lösung für die Behandlung von proliferierenden Hämangiomen bei Kindern zugelassen. Als oral applizierbare Lösung kann es nun auch zur Behandlung von proliferierenden Hämangiomen bei Kindern im Alter von fünf Wochen bis fünf Monaten eingesetzt werden.

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