Wirtschaft

Techniker zieht Bilanz

Größte Kasse macht geplantes Minus

BERLIN (ks) | Die Techniker Krankenkasse (TK) hat Bilanz gezogen: 2013 hat die mittlerweile größte deutsche Kasse knapp 19,6 Milliarden Euro für ihre Versicherten ausgegeben. Dem standen Erträge in Höhe von gut 19,4 Milliarden Euro gegenüber. Unter dem Strich ein Minus von 113 Millionen.

Dieses Minus war nach Angaben der TK geplant. 479 Millionen Euro Dividende hat die Kasse für 2013 an ihre Mitglieder ausgezahlt – bis zu 80 Euro je Mitglied.

Diese Dividende mag für manchen der Anlass gewesen sein, überhaupt TK-Mitglied zu werden. Erstmals hat die TK die Barmer GEK in der Mitgliederzahl überholt, 2013 sei man um 353.000 Mitglieder (+5,9%) und 420.000 Versicherte (+5,1%) gewachsen.

Auch die Leistungsausgaben erreichten mit 17,8 Milliarden Euro, einem Plus von 5,8 Prozent je Versichertem, einen Rekord. Stark gestiegen sind die Ausgaben für die ambulante ärztlichen Versorgung (+13,7%). Der Krankenhausbereich überstieg deutlich die Marke von fünf Milliarden Euro, die Arzneimittel blieben knapp unter drei Milliarden Euro. Mit 130 Euro je Versichertem hat die TK relativ niedrige Verwaltungskosten. Der Durchschnitt liegt bei 142 Euro. 

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