Gesundheitspolitik

Grippeimpfstoffe: Rabattverträge nur für Teile Bayerns

Zwei Zuschläge für Sanofi

Berlin (ks) | Die Grippeimpfstoffausschreibung der bayerischen Krankenkassen ist in diesem Jahr teilweise gescheitert: Nur für zwei der vier ausgeschriebenen Gebietslose konnten Zuschläge erteilt werden. Die beiden anderen Lose wurden aufgehoben, da es „kein wirtschaftliches Ergebnis“ gab, teilte die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände Bayerns letzte Woche im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union mit.

Gegenstand dieser Ausschreibung war der Abschluss von Rabattvereinbarungen für im Rahmen des Sprechstundenbedarfs verordnete saisonale Grippeimpfstoffe. Der Impfstoff sollte ab dem 6. Lebensmonat ohne Altersobergrenze zugelassen sein. Die Fertigspritzen konnten dabei ohne Kanüle oder mit abnehmbarer Kanüle sein.

Zuschläge gab es nun nur für die Gebietslose München/Oberbayern und Mittelfranken/Schwaben. In beiden Regionen machte Sanofi Pasteur MSD das Rennen. In den Regionen Ober- und Unterfranken sowie Niederbayern und Oberpfalz blieben die Zuschläge hingegen aus. Wie sich diese geteilte Versorgungslandschaft in der Praxis bewähren wird, muss sich nun zeigen. 

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