Wirtschaft

GSK verliert Umsatz

Jahresausblick trotz schwachen Quartals weiter positiv

STUTTGART (wes) | Trotz eines kräftigen Umsatzrückgangs in den USA im ersten Quartal peilt der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) im laufenden Jahr weiterhin mehr Umsatz und Gewinn an. Das Ergebnis je Aktie vor Sonderposten soll um vier bis acht Prozent zulegen, bekräftigte GSK vergangene Woche in London. Auch der Umsatz soll bereinigt weiter wachsen. Allerdings nannte der Konzern keine konkreten Prozentangaben mehr.

Der Jahresstart fiel für GSK verhalten aus, vor allem in den Vereinigten Staaten lief es nicht gut. Insgesamt sanken die Erlöse im 1. Quartal um 10 Prozent auf 5,6 Milliarden Britische Pfund (6,8 Mrd. Euro). Insgesamt wies GSK einen Gewinn von 668 Millionen Pfund (812 Mio. Euro) aus, 2013 waren es noch 961 Millionen (1,17 Mrd. Euro). Für das Startquartal kündigten die Briten eine Dividende von 19 Pence je Aktie an. Auch 2014 sollen weitere Aktien zurückgekauft werden, insgesamt soll das Volumen bei ein bis zwei Milliarden Pfund liegen.

Erst kürzlich hat Novartis verkündet, das Onkologie-Geschäft von GSK für rund 14,5 Milliarden US-Dollar (ca. 10,5 Mrd. Euro) kaufen zu wollen. Im Gegenzug übernehmen die Briten für 7,1 Milliarden Dollar die Novartis-Impfstoffsparte ohne die Grippe-Impfstoffe. Außerdem gründen Novartis und GSK ein Joint Venture für das OTC-Geschäft. Dadurch entsteht weltweit die Nummer zwei in diesem Markt mit einem Jahresumsatz von umgerechnet rund 8 Milliarden Euro. GSK wird an dem Gemeinschaftsunternehmen einen Anteil von 63,5 Prozent halten. 

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