Bitte nicht rauchen!

Zigarettenkonsum erhöht bei MS-Patienten das Risiko für Therapieversagen

Von Verena Stahl | Bitte nicht rauchen – dieser Leitsatz gilt für unsere Gesellschaft aus vielerlei bekannten Gründen. Dass das aber für Patienten mit multipler Sklerose (MS) noch mehr als für alle anderen gilt, beschreiben aktuell schwedische Wissenschaftler. Studien zufolge erhöht Rauchen das Risiko, neutralisierende Antikörper (NAb) gegen eine immunmodulatorische Therapie mit Interferon beta-1a (IFN-β-1a) oder Natalizumab zu entwickeln. Ein hoher Titer an neutralisierenden Antikörpern in Verbindung mit einem verschlechterten klinischen Zustand des Patienten zwingt zur Umstellung der Therapie. Das Risiko, eine wertvolle Behandlungsoption im Kampf gegen die progrediente Erkrankung zu verlieren, ließe sich bei Rauchern minimieren.

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