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Volkskrankheit Stress: Früh erkennen und gegensteuern!

ZÜRICH (rs) | Stress zu haben gehört in unserer Leistungsgesellschaft zum guten Ton. Eine Überforderung wird ungern zugegeben. Wenn aber Anforderungen und ihre Bewältigung dauerhaft nicht in Einklang gebracht werden, kann Stress körperlich krank machen. Patienten klagen dann häufig über Nervosität und Schlaflosigkeit. Um diese Beschwerden zu lindern, ohne zu sedieren, stehen u. a. Medikamente der besonderen Therapierichtung zur Verfügung.

Nach Ansicht der WHO gehört Stress zu den größten Gesundheitsgefahren dieses Jahrtausends. In Deutschland nimmt er seuchenartige Ausmaße an.Das zeigt unter anderem der Anfang 2013 von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin vorgelegte Stressreport 2012. Mehr als 18.000 Erwerbstätige waren befragt worden. 43 Prozent gaben eine zunehmende Stressbelastung an, 19 Prozent fühlten sich generell überfordert.

Foto: Weleda

Stress ist individuell

Mögliche Folgesymptome einer anhaltenden Überforderung sind Bluthochdruck, Palpitationen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gastroenteritiden und eine geschwächte Immunabwehr. Damit in Verbindung stehen psychische Phänomene wie Burn-out, Depression oder Angststörungen. Für Guy Bodenmann, Professor für Klinische Psychologie an der Universität Zürich, ist Stress „eine Frage der Sichtweise“, also immer individuell. „Wer seine Anforderungen als meisterbare Herausforderungen betrachtet, wer eigenen Einfluss- und Handlungsspielraum wahrnimmt, dem gelingt die Bewältigung von Alltagsbelastungen besser.“

Mit Kalium, Gold und Eisen zurück zum Gleichgewicht

Unterstützung bei Stress können auch Arzneimittel bieten. Die schulmedizinische Therapie mit Benzodiazepinen lehnen viele Ärzte, aber auch Patienten allerdings ab. „Benzodiazepine verursachen dosisabhängig einen Hangover und können schon in niedriger Dosis abhängig machen“, warnt Dr. Tobias Sprenger, Köln. Gute Erfahrungen hat der Leiter einer Tagesklinik für ganzheitliche Medizin mit Neurodoron®, einem Arzneimittel der Anthroposophischen Medizin gemacht, das sich aus homöopathisch potenziertem Kalium phosphoricum, Gold und Ferrum-Quarz zusammensetzt. Zum Anwendungsgebiet gehören gemäß der Anthroposophie nervöse Erschöpfung und Stoffwechselschwäche mit z.B. Nervosität, Angst- und Unruhezuständen, depressiver Verstimmung und Kopfschmerzen. Wichtig: Das Medikament ist für den Tag gedacht, es sediert nicht.

Die Wirksamkeit von Neurodoron® wurde in einer multizentrischen Beobachtungsstudie an 300 Patienten mit mindestens 24 Monaten bestehender nervöser Erschöpfung untersucht. Bei 117 dieser Patienten wurde zudem Burn-out diagnostiziert. Im Mittel erhielten die Studienteilnehmer über 46 Tage Neurodoron®. Alle dokumentierten Symptome – z. B. Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen – gingen deutlich zurück. Bei guter Verträglichkeit bestätigten rund 80 Prozent der Patienten und Ärzte dem Mittel eine gute bis sehr gute Wirksamkeit.

Viele Patienten geben psychische Beschwerden immer noch ungern zu. Dem kann die Apotheke Rechnung tragen, indem sie Plakate, Handzettel, Broschüren u.ä. zum Thema Stress und Burnout gut sichtbar platziert – und so dezent auf die Themen und die Beratungsmöglichkeit aufmerksam macht.

Quelle

Presseveranstaltung zu Neurodoron®, 6.11.2013, Zürich, veranstaltet von der Weleda AG

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