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Interview zum Präventionspreis mit Cynthia Milz, Sprecherin des WIPIG

MÜNCHEN (diz) | Das Wissenschaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG) und die Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ) schreiben erneut den Präventionspreis „hauptsache prävention“ aus. Ziel des Preises ist es, Apothekerinnen und Apotheker für das Gebiet der Prävention zu motivieren und ihre Leistungen darzustellen. Wer mitmachen möchte, findet Bewerbungsunterlagen im Internet unter www.wipig.de. Wir unterhielten uns mit Cynthia Milz, Sprecherin des WIPIG, was der Präventionspreis bewirken soll, über seine Besonderheiten, wie man sich bewirbt und die Preisgelder, die es zu gewinnen gibt.

DAZ: Frau Milz, der Präventionspreis „hauptsache prävention“ wird bereits zum dritten Mal ausgeschrieben. Zahlreiche Apotheken haben sich bereits in den vergangenen Jahren beteiligt. Welche Erwartungen und Hoffnungen legen Sie in die dritte Ausschreibung?

Milz: Ich bin sehr neugierig, was sich in der Zwischenzeit im Bereich Prävention in den Apotheken getan hat und hoffe auf zahlreiche Bewerbungen. Viele Apotheker stellen sehr professionell durchgeführte Aktionen auf die Beine und können so Ideen- und Impulsgeber für die Kollegenschaft sein.

DAZ: Was ist das Ziel des diesjährigen Präventionspreises? Welche Intentionen verfolgt das WIPIG damit?

Foto: WIPIG
Cynthia Milz Sprecherin des Wissenschaftlichen Instituts für Prävention im Gesundheitswesen – WIPIG

Milz: Wir wollen sehen, was an Präventionsarbeit von den Apothekern geleistet wird. Wir möchten der Öffentlichkeit, aber auch der Politik zeigen, dass Apotheker wichtig sind in der Prävention, dass sie sich dabei häufig erfolgreich vernetzen und sehr gut mit anderen Akteuren im Gesundheitswesen zusammenarbeiten können.

DAZ: In diesem Jahr wird der Preis in drei Kategorien ausgeschrieben. Könnten Sie bitte kurz die Kategorien vorstellen?

Milz: Es gibt die Kategorien „bestes Projekt“, „beste Kooperation Arzt/Apotheker“ und „beste wissenschaftliche Arbeit“. Die Bewerbungen der Kategorie Projekte müssen einen Bezug zur Apotheke haben. Da Projekte aus der Apotheke und Projekte größerer Institutionen schwer vergleichbar sind, wird dieser Preis doppelt vergeben. Die Kooperationskategorie ist uns wichtig, um die Vernetzung von Apotheken und die Zusammenarbeit mit den lokalen Ärzten zu fördern. Und natürlich darf bei der Ausschreibung eines Preises durch ein wissenschaftliches Institut eine entsprechende Kategorie nicht fehlen. Hier tragen wir dem „W“ im Namen des WIPIG Rechnung.

DAZ: Wer kann sich beim Präventionspreis bewerben?

Milz: Bewerben können sich Apotheker, Ärzte, Wissenschaftler, institutionelle Einrichtungen und Einzelpersonen aus dem gesamten Bundesgebiet. Auch Bewerbungen aus anderen deutschsprachigen Ländern sind möglich.

DAZ: Mit welchen Projekten kann sich hier eine Apotheke bewerben?

Milz: Apotheken können sich sowohl mit großen, als auch mit kleinen Projekten bewerben. Jeder Beitrag zählt! Bei den Themen kommt die gesamte Bandbreite, also die Präventionskette von Schwangerschaft und Geburt bis hin zu den Hochbetagten infrage. Die Bewerbungen können für alle Aspekte der Primär-, Sekundär-, und Tertiärprävention aber auch für das weite Feld der Gesundheitsförderung eingereicht werden.

DAZ: Wenn eine Apotheke beim Präventionspreis mitmachen möchte, wie geht sie am besten vor?

Milz: Zunächst muss die Apotheke entscheiden, in welche Kategorie die angedachte Bewerbung passt. Dabei sind die Ausschreibungsunterlagen hilfreich, die man sich unter www.wipig.de/praeventionspreis herunterladen kann. Hier werden die Anforderungen genau beschrieben. Mit dem entsprechenden Bewerbungsformular reicht man dann seine Unterlagen elektronisch und per Post ein. Zu beachten ist der Einsendeschluss. Der ist am 31. Januar 2014. Natürlich kann man sich bei Fragen auch telefonisch an das Institut wenden.

Foto: ABDA
Große Bandbreite: Apotheker können sich mit Präventionsthemen von der Schwangerschaft bis hin zur Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention bei Hochbetagten beim Wipig bewerben.

DAZ: Wie geht es dann weiter? Wer entscheidet über die eingereichten Projekte?

Milz: Für die drei Kategorien gibt es drei verschiedene Jurys. Dabei handelt es sich um namhafte Vertreter des Apotheken- und Gesundheitswesens. Die wissenschaftlichen Arbeiten werden vom wissenschaftlichen Beirat des WIPIG bewertet.

DAZ: Worauf dürfen sich die Bewerberinnen und Bewerber am Ende freuen?

Milz: Insgesamt warten Preisgelder in Höhe von 14.000 Euro auf die Bewerber. Für die Nominierten gibt es Buchpreise. Als besonderes Highlight dürfen sich ausgewählte Bewerber über eine Einladung als Referent zum WIPIG-PZ-Präventionskongress am 17./18. Mai 2014 in Nürnberg freuen. Dort werden beispielhafte Arbeiten vorgestellt. Die Preisverleihung findet in einem feierlichen Rahmen am Fränkischen Abend des Bayerischen Apothekertags am 17. Mai 2014 in Nürnberg statt. Hierzu sind alle Bewerber natürlich herzlich eingeladen.

DAZ: Frau Milz, vielen Dank für das Gespräch. 

Kontakt

WIPIG – Wissenschaftliches Institut für Prävention im Gesundheitswesen

Apothekerin Silvia Grote

Tel. (0 89) 92 62-39

E-Mail: info@wipig.de

Homepage: www.wipig.de

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