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Atemwegsinfekte? Zurück zu den Wurzeln!

Umckaloabo® – ein Update

HAMBURG (gmc) | Erkältungspatienten benötigen in der Regel keine Antibiotika. Vielmehr brauchen sie etwas, das sie im Kampf gegen die Viren unterstützt. Eine Empfehlung hierfür ist Umckaloabo® – das aus der südafrikanischen Kapland-Pelargonie gewonnen wird. Verschiedene klinische Studien haben eine dreifache Wirksamkeit des Spezialextraktes EPs® 7630 gezeigt.

Bislang sind 80 Prozent der Inhaltsstoffe des Spezialextraktes EPs® 7630 analytisch entschlüsselt worden. Den größten Anteil stellen Polyphenole dar, daneben Mineralstoffe, Saccharide und Proteine sowie zu kleinen Teilen Purine und Cumarinderivate. Pharmakologische Untersuchungen zeigen, dass die Wirkeffekte des Gesamtextraktes deutlich stärker sind als die der Einzelsubstanzen zusammengenommen, was typisch für Phytopharmaka ist.

Foto: Schwabe

Dreifach wirksam

Der Extrakt setzt dabei an mehreren Stellen bei einer Atemwegsinfektion an. Zum einen zeigt Umckaolabo® antivirale Eigenschaften. Dosisabhängig steigert es die Synthese des antiviral wirksamen Interferon Beta. Dadurch werden die Schleimhautzellen vor einer Zerstörung durch Viren geschützt. Zudem hemmt der Extrakt die Vermehrung der wichtigsten Erkältungsviren durch Inhibition des Enzyms Neuraminidase. Darüber hinaus wirkt das Phytotherapeutikum indirekt antibakteriell, indem es das Anheften von bakteriellen Erregern an die Schleimhautzellen verhindert. Darüber kann es einer bakteriellen Superinfektion vorbeugen. Schließlich ist der Spezialextrakt schleimlösend, da er den Schleim- und Erregertransport aus den Atemwegen durch eine Erhöhung der Zilienschlagfrequenz erleichtert. Dadurch wird die Erregerzahl reduziert und den Erregern der Nährboden für die weitere Vermehrung entzogen.

Studien belegen Wirksamkeit

Der Spezialextrakt hat in über 20 klinischen Studien an mehr als 10.000 Erwachsenen und Kindern ab einem Alter von einem Jahr demonstriert, dass er Symptome einer akuten Atemwegsinfektion wie Halsschmerzen, Schnupfen oder Husten sowie Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen signifikant schneller als Placebo verbessern kann. Auch eine Verkürzung der Krankheitsdauer um zwei Tage konnte in allen Altersgruppen nachgewiesen werden. Die Nebenwirkungsrate ist dabei dieselbe wie bei Placebo. Vergleichende Untersuchungen belegen, dass alle Darreichungsformen – Lösung, Tablette, Saft – sich in ihrer Wirksamkeit nicht unterscheiden, so dass alle Forschungsergebnisse von der Lösung auf die Tablette und den Saft übertragbar sind.

Foto: Schwabe
Aus der südafrikanischen Kapland-Pelargonie wird Umckaloabo gewonnen.

Kein Problem für die Leber

Meldungen zu erhöhten Leberwerten wurden inzwischen begutachtet und entkräftet. Es konnte kein kausaler Zusammenhang zwischen der Einnahme des Spezialextraktes und erhöhten Leberwerten festgestellt werden. Dies deckt sich mit den Daten der Sicherheitsuntersuchungen und den Ergebnissen der klinischen Studien. In den mehr als 30 Jahren, die das Phytotherapeutikum auf dem Markt ist, wurde es von mehr als 60 Millionen Patienten eingenommen und sehr gut vertragen. In der ganzen Zeit gab es nur 30 gemeldete Fälle, bei denen bei jedem einzelnen die Kausalität widerlegt werden konnte. Dennoch hat sich die Firma Schwabe entschlossen, die Erhöhung der Leberwerte in den Beipackzettel als relative Gegenanzeige unter Nebenwirkungen aufzunehmen.

Quelle Pressekonferenz „Atemwegsinfekte? Zurück zu den Wurzeln!“, 12. September 2013, Hamburg. Veranstaltet von Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co.KG

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