… auch DAZ noch

Jeder Fünfte hat den Stress im Gepäck

(dak/ral). Stress verfolgt viele Menschen in den Urlaub. Vor allem jüngere Berufstätige können offenbar auch in den Ferien nicht vom Job abschalten. Das hat eine im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit durchgeführte Forsa-Umfrage bei rund 1000 Personen ergeben.

Als Hauptgrund für die mangelnde Erholung vom Arbeitsalltag nannten die Befragten, dass sie auch während ihres Urlaubs per Handy oder Internet für ihren Arbeitgeber erreichbar sein mussten. Bei 13 Prozent der Umfrageteilnehmer war dies der Fall.

Nach Altersgruppen ausgewertet hatten vor allem die 30- bis 44-jährigen Berufstätigen Probleme mit dem Ausspannen. 18 Prozent von ihnen gaben an, den Arbeitsalltag nicht ausreichend hinter sich gelassen zu haben. Die größte Erholung im Urlaub hatten ältere Menschen über 60 Jahre. In dieser Altersgruppe sagten nur acht Prozent der Befragten, sie hätten sich in diesem Jahr weniger gut oder überhaupt nicht erholt. Die Studie zeige, dass die Erholung eines Menschen auch stark mit seiner persönlichen Lebensphase zusammenhänge, erklärt dazu Diplom-Psychologe Frank Meiners von der DAK-Gesundheit. Die berufliche Herausforderung bei den 30- bis 44-Jährigen sei besonders groß. Wer auch im Urlaub an seiner Karriere arbeite, könne sich nicht richtig erholen. Dieser Aspekt sei wichtig bei der Ferienplanung und -gestaltung. „Statt ständig das Handy griffbereit zu haben, sollten besser die eigenen Batterien aufgeladen werden“, betont Meiners. 

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