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Hessen wollen über ABDA-Strukturen diskutieren

HAV-Anträge für den Apothekertag liegen vor

BERLIN (lk). Nicht nur die sogenannten „Protest-Apotheker“ kritisieren die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) als zu schwerfällig. Auf dem kommenden Deutschen Apothekertag (DAT) in Düsseldorf will auch der Hessische Apothekerverband (HAV) über die Strukturen der ABDA und den Haushalt der Apotheker-Dachorganisation diskutieren. Außerdem verlangt der HAV mehr Transparenz. Dazu liegen dem DAT zwei Anträge des HAV vor.

Ziel des Antrags ist es, die Entscheidungsfindung und Beschlussfassung innerhalb der ABDA zu beschleunigen und effizienter zu gestalten. Kritisiert wird vom HAV in der Antragsbegründung, dass trotz der seit Jahren anhaltenden öffentlichen Kritik bislang ernsthafte Reaktionen der ABDA-Führung ausgeblieben seien. Auf den Prüfstand soll laut HAV-Antrag auch der ABDA-Haushalt. Dieser müsse auf Einsparpotenziale untersucht werden. Insbesondere die Subventionierung verschiedener Positionen sei einzustellen, heißt es im Antrag. Außerdem fordert der HAV von der ABDA größere Transparenz über den Fortschritt der vom Berliner Apothekerhaus unterstützten Projekte. Der HAV schlägt vor, dass die ABDA zweimal jährlich in der Fachpresse über den aktuellen Stand der Projekte berichten soll. 

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