… auch DAZ noch

„Bin ja nicht bekifft ...“

Der folgende Kommentar erreichte uns auf DAZ.online zur Meldung „Kampf gegen Drogenkartelle: Uruguay: Marihuana bald aus der Apotheke?“. Er hat uns so gefallen, dass wie ihn hier in voller Länge (in leicht modifizierter Form) als „Kommentar der Woche“ für Sie bereitgestellt haben. Viel Vergnügen beim Lesen.
Foto: ABDA
Was man bei der Belieferung eines harmlosen Rezeptes heutzutage so alles zu hören bekommt ...

Kunde: „Der Doktor hat mir Cannabis verschrieben!“

Apotheker: „Ja, und Ihre Kasse schreibt mir vor, Ihnen ‚Dröhn Aurobindo‘ zu geben. Weder ich noch der Doktor können da was machen.“

Kunde: „Das letzte Mal haben Sie das Gleiche gesagt und mir ‚Stoned Fantasypharm‘ gegeben!“

Apotheker: „Da war zum einen der Rabattvertrag ein anderer, zum anderen konnte der Hersteller das Rabattprodukt ‚Breit Bluefish‘ nicht liefern.“

Kunde: „Ich habe das Zeug von Fantasypharm genommen und habe danach eine Timesharingwohnung in einem 3922-Parteienblock auf Fuerteventura gekauft! Das ist mir mit ‚Cannabis‘ nie passiert! Sie können mir nicht erzählen, dass da genau das Gleiche drin ist!“

Apotheker: „Es besteht die Möglichkeit ‚Cannabis‘ privat zu zahlen und sich den Betrag von der Kasse erstatten zu lassen. ‚Cannabis‘ würde dann 1,20 Euro kosten, ‚Dröhn Aurobindo‘ wäre zuzahlungsbefreit.“

Kunde: „Dann nehme ich das ‚Dröhn‘! Bin ja nicht bekifft ...“

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