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ABDA-Präsident wird zweiten Offenen Brief nicht beantworten

BERLIN (jz). Auf ihren zweiten Offenen Brief werden die "Protest-Apotheker" keine Antwort vom ABDA-Präsidenten erhalten: "Herr Schmidt hat bereits einen Offenen Brief beantwortet – zu weiteren wird er sich derzeit nicht äußern", sagte eine Sprecherin der ABDA der DAZ. Die Reaktion des ABDA-Präsidenten hatte die Kritiker der Apotheker um Ann Kathrin Kossendey und Gabriela Aures nicht zufriedengestellt. Sie forderten daher in einem weiteren Offenen Brief klarere Antworten und setzen der ABDA Fristen zur Umsetzung ihrer Forderungen (siehe auch AZ 2013, Nr. 30, S. 1 und "Briefe" in dieser DAZ).
Schweigt sich aus Friedemann Schmidt will auf den zweiten Offenen Brief nicht mehr antworten. Foto: DAZ/Schelbert

In seiner Antwort auf den ersten Offenen Brief der Protestler hatte sich Schmidt unter anderem zum neuen Leitbild des Apothekers, den "Frontalangriffen" der Kassen und zur Frage der Honorierung geäußert – letztlich aber nicht zur Zufriedenheit der Fragenden. "Sie und die gesamte Führungsriege der ABDA müssen lernen, dass wir uns nicht mehr mit solchen Beruhigungspillen zufriedengeben", betonten die verärgerten Protestler. "Antworten, die auf einen Placeboeffekt bei den Empfängern hoffen, sind daher obsolet."

In ihrem zweiten Offenen Brief forderten die kritischen Apotheker die ABDA unter anderem auf, bis zum Ende des Jahres 2013 ein Konzept vorzulegen, wie die Vergütung der Zukunft aussehen könne. Zudem soll sie eine Umfrage unter der Apothekerschaft zum Leitbild durchführen und damit ein Meinungsbild erstellen und die Ergebnisse auf dem DAT bekanntgeben. Eine Reaktion von der ABDA können die Protestler aber nicht erwarten. Diesen Brief werde Schmidt nicht beantworten, erklärte die Sprecherin – auch nicht nach seinem Urlaub. Das bedeute allerdings nicht, dass er sich zu anderen Offenen Briefen künftig nicht wieder äußern werde.

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