... auch DAZ noch

737 Webseiten preisen Anabolika an

(wes). Nicht nur im Profisport ist Doping ein Problem. Auch immer mehr Hobby-Athleten versuchen, mit illegalen Substanzen ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Als Bezugsquelle dafür immer beliebter wird das Internet: Laut einer aktuellen Studie steigt die Verfügbarkeit anaboler Steroide auf dem Internet-Schwarzmarkt weiter an.

Insgesamt 727 Webseiten in sechs europäischen Sprachen fanden die Marktforscher von MarkMonitor, auf denen der Einsatz von anabolen Steroiden beworben oder solche Präparate zum Kauf angeboten wurden. Im Vorjahr waren es noch 544 Webseiten gewesen, das bedeutet einen Anstieg von 35 Prozent gegenüber einer ähnlichen Studie aus dem Vorjahr. 428 Internetseiten – und damit 55 Prozent mehr als im vergangenen Jahr – empfehlen laut der Studie die Einnahme von Anabolika, 299 Seiten bieten sie auch ohne die Vorlage eines Rezepts zum Kauf an. Auch diese Online-Angebote sind deutlich mehr geworden, ihre Anzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Viele der Webseiten verlangten zwar vor dem Verkauf von Steroiden eine Online-Kontaktaufnahme. Das ersetze aber weder eine ärztliche Untersuchung, noch genüge es den rechtlichen Voraussetzungen für das Ausstellen eines Rezepts, schreiben die Autoren der Studie.

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.