Gesundheitspolitik

ApBetrO: Länder wollen für einheitliche Umsetzung sorgen

Arbeitsgruppe beschließt Papier – Warten auf Inhalte

Berlin (jz). Die Vertreter der Aufsichtsbehörden der Länder haben ein Papier zur einheitlichen Umsetzung der Apothekenbetriebsordnung beschlossen. Es befinde sich derzeit noch in der Endabstimmung, bestätigte ein Sprecher des baden-württembergischen Sozialministeriums. Erst wenn es einen endgültigen Beschluss gibt, sollen die Fachgremien informiert werden.

Die Arbeitsgruppe Arzneimittel-, Apotheken-, Transfusions- und Betäubungsmittelwesen (AG AATB) ist Teil der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten und befasst sich mit den Themen im Apotheken- und Arzneimittelbereich, bei denen länderübergreifender Abstimmungsbedarf gesehen wird. Sie setzt sich zusammen aus den Ländervertretern der obersten Landesgesundheitsbehörden und tagt zwischen ein- und dreimal jährlich mit dem Ziel einer einheitlichen Vorgehensweise in den Bundesländern.

Bei ihren letzten beiden Sitzungen im Oktober 2012 und Mitte Februar 2013 befasste sich die Arbeitsgruppe unter anderem mit der Umsetzung der neuen Apothekenbetriebsordnung. Am Ende wurde ein Papier beschlossen, das offene Fragen der Überwachungspraxis regeln soll. Einzelheiten zum konkreten Inhalt der künftigen Vorgaben wollte der Sprecher allerdings nicht machen – insoweit müsse erst die endgültige Abstimmung abgewartet werden.



AZ 2013, Nr. 9, S. 8

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