Gesundheitspolitik

ABDA-KBV-Modell startet im Januar

Projekt in Sachsen und Thüringen erhält neuen Namen

BERLIN (jz | Lange gab es keinen festen Termin für den Start des ABDA-KBV-Modells. Jetzt steht fest: Am 1. Januar 2014 geht es los. Ab diesem Tag könnten sich Apotheker und Ärzte in das Modellvorhaben einschreiben, bestätigte eine Sprecherin der AOK Plus. Vom Namen ist man allerdings abgekommen: Das Projekt heißt künftig „ARMIN“ – die Abkürzung steht für Arzneimittelinitiative Sachsen/Thüringen.

Gestartet wird laut der Sprecherin mit Wirkstoffverordnung und Medikationskatalog: Der Arzt verordnet einen Wirkstoff und der Apotheker sucht unter Berücksichtigung bestehender Rabattverträge das passende Präparat aus. Der Medikationskatalog wird Wirkstoffvorgaben für bestimmte Indikationen enthalten. Das von Apothekern und Ärzten anzubietende Medikationsmanagement, also Überprüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit und Betreuung des Patienten, soll dann Mitte 2014 anlaufen.

Genauere Angaben – etwa zur Höhe des Honorars – machte die Sprecherin dagegen nicht. Die Kooperationspartner verhandelten momentan noch über die Details der Umsetzung, so die Erklärung. Das Modellvorhaben basiert auf einem Anfang 2013 verabschiedeten Eckpunktepapier. Sein Start war darin bereits für 2013 geplant gewesen. Doch es gab immer wieder Verzögerungen, weil die Kooperationspartner sich in einigen Punkten nicht einigen konnten. 

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