Gesundheitspolitik

"Stern": Unsinnige Arzneimittel für‘s Handy

Besonderer "Leserservice" für Apothekenkunden

Berlin (ks). In der Vorwoche waren die Apotheken Thema des sommerlichen Branchen-Checks im "Stern" (siehe DAZ 2013, Nr. 34, S. 14). Der Artikel umfasste auch eine Arzneimittel-Übersicht unter dem Titel "Die können Sie sich sparen". Letzte Woche lieferte das Magazin sodann einen QR-Code nach, mit dem die Liste auf das Smartphone hochgeladen werden kann. "Und schon sind Sie für den nächsten Apothekenbesuch bestens präpariert", verspricht der "Stern".

Prof. Gerd Glaeske hatte für den "Stern" 17 Medikamente zusammengestellt, "die Sie sich vom Apotheker nicht aufschwatzen lassen sollten". Darunter sind Kombinationspräparate gegen Schmerzen wie Thomapyrin, Neuralgin und Vivimed; zudem Erkältungsmittel wie Grippostad und Aspirin Complex und Wick MediNait. Aber auch Schnupfensprays, Hals- und Magenmittel finden sich in der Übersicht nicht empfehlenswerter Medikamente. Es wird kurz erklärt, was an den Arzneimitteln kritisch ist und welche Alternativen zur Verfügung stehen.

Offenbar kam diese Liste gut an. "Wegen des großen Interesses der Leser gibt es die vollständige Liste jetzt auch fürs Smartphone", heißt es gleich auf Seite 6 des Magazins. Als "Service für unterwegs" wird ein QR-Code geliefert, mit dem man schnell auf die entsprechende Webseite des Stern mit den kritischen Arzneimitteln gelangt.

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