Recht

Im Jahr 2012 gab es 941 tödliche Arbeitsund Wegeunfälle

(leo). Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 899.172 gesunken. Dies geht aus einer Erhebung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hervor.

Noch stärker verringerten sich im gleichen Zeitraum die Wegeunfälle: Sie nahmen um rund sieben Prozent auf 176.034 ab. Gesunken ist dementsprechend auch die Zahl der neuen Unfallrenten auf insgesamt 20.824. Einen tödlichen Verlauf in der allgemeinen Unfallversicherung nahmen 495 Arbeitsunfälle und 385 Wegeunfälle. Im Jahr davor waren es 498 bzw. 394 gewesen. "Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist 2012 noch einmal leicht gestiegen. Vor diesem Hintergrund können wir mit dem leichten Rückgang der Arbeitsunfälle sehr zufrieden sein", sagte Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der DGUV, in einer ersten Bewertung. Auch aus dem Bereich der Schüler-Unfallversicherung werden rückläufige Zahlen gemeldet. So belief sich die Zahl der meldepflichtigen Schulunfälle im vergangenen Jahr auf knapp 1,2 Millionen. Dies entspricht im Vergleich zu 2011 einem Rückgang um über acht Prozent. Die Unfälle auf dem Schulweg nahmen um gut sechs Prozent auf 107.124 ab. Die Zahl der tödlichen Schulunfälle sank um 16 auf 61. Damit starben im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung (ohne landwirtschaftliche Unfallversicherung) 2012 insgesamt 941 Menschen an den Folgen eines Arbeits-, Wege- oder Schulunfalls.

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