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800 Mio. Euro weniger für Arzneimittel | Neue TK-Rabattverträge




800 Mio. Euro weniger für Arzneimittel

Die Arzneimittelausgaben der GKV sind im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent bzw. 800 Millionen Euro auf 27,1 Milliarden Euro gesunken. Das teilt der Deutsche Apothekerverband (DAV) mit. Er betont zudem, dass die Ausgaben noch weit geringer seien, wenn man von den 27,1 Milliarden Euro die auf 1,4 Milliarden Euro geschätzten Einsparungen aus den unveröffentlichten Rabattverträgen der Kassen (gemeldet 2010: 1,3 Milliarden Euro) abziehe. Insgesamt lägen die GKV-Arzneimittelausgaben deutlich unter den Erwartungen von Krankenkassen und Ärzten.



Am Start: neue TK-Rabattverträge

Zum 1. Februar sind neue Rabattverträge der Techniker Krankenkasse (TK) gestartet. Für 44 Wirkstoffe hat die Kasse Verträge mit bis zu drei Herstellern geschlossen. Ihre Laufzeit beträgt zwei Jahre. Die meisten Verträge schloss die TK mit der Stada-Gruppe. Die meisten Wirkstoffe werden von drei Partnern bedient, einige von zwei. Insgesamt hat die TK nunmehr für 209 generische Wirkstoffe Rabattverträge mit 67 Pharmaunternehmen vereinbart. Das Einsparvolumen beziffert die Kasse auf über 100 Millionen Euro pro Jahr.



DAZ 2012, Nr. 5, S. 47