Gesundheitspolitik

Ulrike Elsner neue vdek-Vorstandsvorsitzende

Ziel: mehr Versorgungsqualität

BERLIN (lk). Die Mitgliederversammlung des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) hat auf ihrer Sitzung am 11. Juli Ulrike Elsner, Jahrgang 1965, mit sofortiger Wirkung zur neuen Vorstandsvorsitzenden des vdek gewählt. Die Wahl erfolgte einstimmig.
Ulrike Elsner Foto: vdek

Elsner tritt damit die Nachfolge von Thomas Ballast an, der seit dem 1. Juli 2012 stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse ist. "Ich freue mich über die Wahl von Ulrike Elsner. Sie ist eine erfahrene Persönlichkeit, die für Kontinuität steht und die die Interessen unserer Mitgliedskassen fachkompetent gegenüber der Politik, den Leistungserbringern und im GKV-Spitzenverband vertreten wird", betonte Christian Zahn, Verbandsvorsitzender des vdek. "Durch ihre langjährige Tätigkeit beim vdek hat sie insbesondere die Vertragspolitik der Ersatzkassen sowohl auf der Bundes- wie auch Landesebene entscheidend mitgeprägt."

Die neu gewählte Vorstandsvorsitzende hat sich für ihre Amtszeit zum Ziel gesetzt, das Thema Versorgungsqualität stärker in den Fokus zu rücken. "Hierzu gehört der indikationsgerechte Einsatz von Behandlungsmethoden und mit Blick auf die demografische Entwicklung der Umbau des Versorgungsangebotes", erklärte Elsner.


Zur Person


Elsner war nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Augsburg, Freiburg, Seattle und Berlin von 1994 bis 2004 für die damalige VdAK/AEV-Landesvertretung Berlin in der ambulanten Versorgung tätig. Von 2005 bis Anfang 2008 leitete sie die VdAK/AEV-Landesvertretung Sachsen. Im März 2008 übernahm Elsner die Leitung der Abteilung Ambulante Versorgung in der vdek-Zentrale, seit Mitte 2008 zudem die Funktion der Abwesenheitsvertretung des Vorstandsvorsitzenden.



AZ 2012, Nr. 29, S. 2

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