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70 Prozent für eGK

Die Zustimmung zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) wächst. Bei einer Umfrage des Verbands Bitkom unter rund 1000 deutschsprachigen Personen im Alter ab 18 Jahren, gaben rund 70 Prozent an, für die Einführung der Karte zu sein.

Foto: BMG
Positiv stehen die Bundesbürger einer Umfrage zufolge der elektronischen Gesundheitskarte gegenüber.

Bei der letzten Erhebung im Jahr 2009 waren es noch 59 Prozent. "Die Bürger sehen die Vorteile der elektronischen Gesundheitskarte offenbar sehr deutlich. Dies ist ein Auftrag an die Politik und alle Beteiligten, die Karte schnellstmöglich einzuführen und ihre Potenziale mit neuen Funktionen auch wirklich auszuschöpfen", kommentiert Professor Dieter Kempf, Präsident des Bitkom, das Ergebnis.

Je jünger die Befragten, desto deutlicher war in der Umfrage der Zuspruch. Mehr als vier Fünftel der unter 30-Jährigen wünschen sich laut Bitkom die Einführung der Karte. Aber auch unter Senioren (65 Jahre und älter) befürwortet eine Mehrheit von immerhin 55 Prozent die eGK.

Bislang wird die elektronische Gesundheitskarte nur in einigen Modellregionen erprobt. Die bundesweite Einführung, die ursprünglich bereits im Jahr 2006 erfolgt sein sollte, hat sich wiederholt verzögert. Derzeit ist geplant, bis zum Jahresende mindestens zehn Prozent aller GKV-Versicherten mit einer Karte auszustatten. Ob das klappt, ist noch offen.


bitkom/ral



DAZ 2011, Nr. 32, S. 108

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