Fortbildung

Auffrischimpfung für die Praxis - Berichte vom Pharmacon Meran

Bericht von der 49. Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer in Meran

Von Peter Ditzel, Petra Jungmayr und Carolina Kusnick
Foto: DAZ/ck

Bei der 49. Internationalen Fortbildungswoche für praktische und wissenschaftliche Pharmazie der Bundesapothekerkammer in Meran vom 29. Mai bis zum 3. Juni standen als Schwerpunktthemen der Gastrointestinal- und Urogenitaltrakt sowie Impfungen im Mittelpunkt. Der Themenkomplex Gastrointestinaltrakt wurde durch das aktuelle Geschehen um die EHEC-Infektionen überschattet. Auf besondereres Interesse stieß daher der Vortrag über infektiöse Durchfallerkrankungen, der ganz praktische Informationen für ein aktives Beratungsgespräch bot. Groß war auch das Interesse an den Tabuthemen Harnwegsinfektionen und Harninkontinenz. Ein besonderes Highlight war der Vortrag des Medizin-Nobelpreisträgers Prof. Dr. Harald zur Hausen zu den Möglichkeiten einer Krebsprävention durch Impfungen.

Inhalt


Obstipation: Man kann nicht innerlich vergiften!

Infektiöse Durchfallerkrankungen: Unabdingbar sind Hygienemaßnahmen und Rehydrierung

Resorption von Arzneistoffen: Transport von Arzneiformen durch den Gastrointestinaltrakt

Säurebedingte Magenbeschwerden: Große Verantwortung bei der Beratung

Arzneimittel-induzierte Leberschäden: Intrinsische und idiosynkratische Schäden

Darmkrebs: Screening senkt Mortalität

Harnwegsinfekte: Prophylaxe und rationale, leitliniengerechte Therapie

Therapie der Harninkontinenz: Hilfe bei überaktiver Blase und Harninkontinenz

Nebenwirkungen an der Niere: Nicht-steroidale Analgetika beeinflussen Nierenfunktion

Impfkommission: Aktuelle Empfehlungen der STIKO

Krebsprävention durch Impfung: Wenn Viren Krebs verursachen – Zervixkarzinom

Impfstoffe: Adjuvanzien in Impfstoffen ermöglichen Dosisreduktion

Impfgegner: Negierung medizinischer Fakten

10 Jahre Humanes Genomprojekt: Funktion der menschlichen Gene besser verstehen



DAZ 2011, Nr. 23, S. 46

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