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Misserfolg für Apothekerin

BREMEN (dpa/ral). Die CDU-Spitzenkandidatin der Bremer Bürgerschaftswahl, Apothekerin Rita Mohr-Lüllmann, musste einen Misserfolg wegstecken: Die CDU erhielt nur knapp über 20 Prozent der Stimmen und ist damit nach SPD (rund 38%) und Grünen (22,5%) nur noch drittstärkste Partei.

Erstmals hatten die Christdemokraten mit Rita Mohr-Lüllmann in diesem Jahr eine Frau ins Rennen um den Chefsessel im Bremer Rathaus geschickt. Die 54-jährige Pharmazeutin ist seit 2001 in der CDU und zog 2003 in die Bürgerschaft ein. 2007 wurde sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende in der Bremer Bürgerschaft. Auch Vize-Landeschefin ist sie inzwischen.

Unermüdlich führte die Unternehmerin in den vergangenen Monaten Wahlkampf. Auf ihrer politischen Agenda stehen soziale Gerechtigkeit, eine konsequente Sparpolitik und Wirtschaftsförderung weit oben. Der rot-grünen Landesregierung stellte die 54-Jährige ein schlechtes Zeugnis aus – und wurde nicht müde zu betonen, dass Bremen besser dastehen könnte. Doch geholfen hat das nicht viel. Die Chancen gegen den beliebten Bürgermeister Jens Böhrnsen und die seit 66 Jahren in Bremen regierende SPD waren von Anfang an gering.



DAZ 2011, Nr. 21, S. 20

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