Gesundheitspolitik

Milliardenplus für GKV im 1. Halbjahr

Anstieg um fast fünf Prozent

BERLIN (lk/dpa). Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2011 ein Plus von 2,9 Mrd. Euro erwirtschaftet. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete, stiegen die Einnahmen der Kassen von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,8% auf 92,7 Mrd. Euro. Die Ausgaben erhöhten sich im selben Zeitraum um 2,3% auf 89,8 Mrd. Euro.

Nach einer am 12. Oktober veröffentlichten Prognose bleiben die Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen in diesem und im nächsten Jahr stabil. Auch der Schätzerkreis des Bundesversicherungsamtes hatte bereits am 12. Oktober stabile Einnahmen prognostiziert. Insgesamt erzielte die gesetzliche Sozialversicherung im ersten Halbjahr vor allem dank der besseren wirtschaftlichen Entwicklung einen Überschuss von 4,0 Mrd. Euro. In den ersten sechs Monaten 2010 hatte es noch ein Defizit von 3,0 Mrd. Euro gegeben.



AZ 2011, Nr. 42, S. 2

Das könnte Sie auch interessieren

Destatis-Zahlen zur Sozialversicherung 2014

GKV-Defizit wächst

Bilanz für das erste Halbjahr 2013 mit durchweg positiven Ergebnissen – trotz gesunkenem Steuerzuschuss und Abschaffung der Praxisgebühr

Im Gesundheitswesen stecken 27,7 Mrd. Euro Reserven

Finanzergebnisse für 2013 – Gesamtreserven von 30,3 Milliarden Euro – Anfang 2015 soll es neue Finanzarchitektur der Krankenversicherung geben

GKV: Gute Ausgangsposition für die Zukunft

Biosimilar-Sparte soll verkauft werden

Merck mit Rekordumsatz

0 Kommentare

Das Kommentieren ist aktuell nicht möglich.