DAZ aktuell

AOK verlängert Angebotsfrist

BERLIN (ks). Obwohl die Vergabekammer Brandenburg die Ausschreibung der AOK Berlin-Brandenburg für parentale Zubereitungen vorläufig gestoppt hat, hält die Kasse an ihrem Ziel fest, das Vergabeverfahren zügig abzuschließen. Allerdings hat sie ihre Vergabebekanntmachung korrigiert und die Angebotsfrist verlängert.

Die Ausschreibung der AOK Berlin-Brandenburg für parenterale Zubereitungen zur Versorgung onkologischer Praxen in Berlin hatte für viel Unruhe gesorgt. Einige Apotheker hatten daraufhin juristische Schritte gegen die AOK veranlasst (siehe AZ Nr. 9/2010, S. 1). Dies führte nun dazu, dass die Kasse "Anpassungen" an ihrer Ausschreibung vorgenommen hat. Statt der bisher vorgesehenen Loslimitierung – ein Bieter konnte sich nur auf eines der 13 ausgeschriebenen Gebietslose bewerben – können nunmehr für mehrere Teillose Angebote eingereicht werden. Diese Beschränkung war seitens der Bieter zuvor scharf kritisiert worden. Mit der Änderung einher geht eine Verlängerung der Angebotsfrist bis zum 20. April 2010 (12:00 Uhr).

Wie die Pressesprecherin der AOK Berlin-Brandenburg, Gabriele Rähse, gegenüber der DAZ erklärte, habe die Kasse die Berichtigung der Vergabebekanntmachung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht veranlasst.

Die ausgeschriebenen Verträge sollen nunmehr vom 1. Juli 2010 bis zum 30. Juni 2011 laufen. Zunächst war der Start für den 1. April vorgesehen.

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