Aus Kammern und Verbänden

CDU-MdL Burkert erkennt Leistung der Apotheker an

Der CDU-Gesundheitsexperte Oskar Burkert (MdL) und die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, Gabriele Regina Overwiening, führten ein zweistündiges Gespräch im Düsseldorfer Landtag, an dem auch Kammergeschäftsführer Dr. Andreas Walter und Britta Marquardt, Referentin für Arbeit, Gesundheit und Soziales im Stab der CDU-Landtagsfraktion, teilnahmen. Hauptthemen waren die Arzneimittelsicherheit und die wohnortnahe Versorgung der Patienten.
Treffen im Landtag Oskar Burkert (MdL) und Gesundheitsreferentin Britta Marquardt sprachen mit Gabriele Regina Overwiening und Dr. Andreas Walter von der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (von links).
Foto: Ingrid Dudda

"Apotheken haben sich als Garant für die Sicherheit in der Versorgung mit Arzneimitteln bewährt. Dies bestätigt sich gerade in Zeiten, in denen mehr und mehr Fälle publik werden, in denen sich über das Internet bestellte Medikamente als Arzneimittelfälschungen erweisen", betonte Burkert.

Gabriele Regina Overwiening legte dar, welche Anstrengungen die westfälisch-lippischen Apotheken in den vergangenen Jahren unternommen haben, um die Beratungsqualität zu sichern und weiter zu steigern. So absolvieren die Apotheker in Westfalen-Lippe durchschnittlich fünf bis sechs Fortbildungen pro Jahr und sind damit "deutsche Meister" in der Fortbildung.

Respekt und Anerkennung

Für Burkert gibt es keine Alternative zur wohnortnahen Apotheke: "Apothekerinnen und Apotheker versorgen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr unsere Bürgerinnen und Bürger mit Arzneimitteln. Sie stellen auch an Feiertagen, in den späten Abendstunden und nachts sicher, dass Menschen ihre Medikamente erhalten. Das verdient unser aller Respekt und Anerkennung."

Das Gespräch habe gezeigt, so Burkert, "dass die Apotheker sich ihrer verantwortungsvollen Rolle im Gesundheitswesen bewusst sind und dies weiterentwickeln wollen".

Overwiening bestätigte dies ausdrücklich, verwies aber zugleich auf den wirtschaftlichen Druck auf die Apotheken. Deren Roherträge sinken trotz signifikant steigender Arzneimittelausgaben, da die Vergütung der Apotheken packungsbezogen und vom Umsatz unabhängig ist. Vom Ausgabenzuwachs profitieren im Wesentlichen die Hersteller patentgeschützter Arzneimittel und der Staat über die Mehrwertsteuer.

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