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Trend zu Großpackungen setzt sich fort

BERLIN (ks). Im ersten Halbjahr 2010 sank die Zahl der GKV-Arzneimittel-Verordnungen gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 um 0,4 Prozent auf 335,8 Millionen. Die Verbrauchsmengen stiegen jedoch um 2,2 Prozent auf 21,3 Milliarden Standardeinheiten (Produkt aus Packungszahl und Inhaltsmenge). Der Trend zu Großpackungen setzt sich somit fort.

Nach den aktuellen Daten von Insight Health gibt es im Hinblick auf die Großpackungen erhebliche Unterschiede im Verordnungsverhalten der Vertragsärzte zwischen dem Osten und Westen Deutschlands. Der Anteil der N3-Packungen lag im ersten Halbjahr in den westlichen Bundesländern bzw. Kassenärztlichen Vereinigungen (ohne Berlin) zwischen 42 und 46 Prozent, in Berlin bei 47 Prozent, im Osten dagegen zwischen 50 und 53 Prozent. Damit ist im Osten mehr als jede zweite verordnete und abgerechnete Packung eine N3.

Bei den Arzneimittelsegmenten zeigt sich im Halbjahresvergleich ein leichtes Plus bei den Generika (plus 0,9 Prozent auf 217,4 Mio. Verordnungen). Dagegen wurden patentgeschützte Präparate (minus 1,6 Prozent; 29,1 Mio.) und besonders Altoriginale (minus 4,1 Prozent; 38,1 Mio.) weniger häufig verordnet.

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