Arzneimittel und Therapie

Antidepressiva bei neuropathischen Diabetesfolgen

Diabetes mellitus geht nicht nur auf die Gefäße, sondern auch auf die Nerven. Bis zu 50% der Diabetiker entwickeln eine diabetische Polyneuropathie, die schmerzhaft sein kann. Oft zieht sie Schlafstörungen und psychische Erkrankungen nach sich. Weil die Nervenschädigung pathomechanistisch weit oben steht, spielen – ungeachtet ihrer Indikationsbezeichnung – Antikonvulsiva und Antidepressiva eine wichtige Rolle in der Diabetestherapie. Ein Symposium beim Diabeteskongress beleuchtete Eignung und Unterschiede der Wirkstoffe.

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