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15.000 Blutspenden pro Tag benötigt

Für lebensrettende Operationen, die Behandlung schwerkranker Menschen und die Notfallversorgung werden in Deutschland täglich rund 15.000 Blutspenden benötigt. Diese Menge wird schon jetzt nicht immer erreicht.

Darauf hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Weltblutspendetags am 14. Juni hingewiesen. Gleichzeitig hat sie vor allem junge Menschen zur Blutspende aufgerufen – denn angesichts des demographischen Wandels erwartet sie künftig eine Verschärfung der Engpässe. Etwa zwei Millionen Menschen spenden in Deutschland regelmäßig Blut. Dies kann jeder gesunde Erwachsene von 18 bis 68 Jahren tun. Das Durchschnittsalter der Spenderinnen und Spender liegt laut BZgA in vielen Einrichtungen derzeit allerdings bereits bei über 50 Jahren. Es sei zu erwarten, dass in den nächsten Jahren viele Menschen altersbedingt aus der Blutspende ausscheiden würden. Junge Spenderinnen und Spender ab 18 Jahren würden deshalb zusätzlich gesucht.

Um junge Menschen für die Blutspende zu gewinnen, hat die BZgA die Aktion "Einfach Leben retten! Spende Blut!" entwickelt. Mit einem Aktionsstand unterstützt sie Spendeeinrichtungen bei der Ansprache junger Erwachsener in Universitäten, Berufsschulen, Fitnessstudios, Kinos oder in der Disco.

ral

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