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Von der Leyen wird Arbeitsministerin

BERLIN (ks). Der erst kürzlich zum Bundesarbeitsminister ernannte Franz Josef Jung (CDU) hat am 27. November die politische Verantwortung für die interne Informationspolitik des Bundesverteidigungsministeriums übernommen und sein Amt zur Verfügung gestellt. Seine Nachfolgerin ist die bisherige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU).
Ursula von der Leyen
Foto: Dt. Bundestag/Lichtblick/Achim Melde

Mit seiner Entscheidung reagierte Jung auf die in der vergangenen Woche laut gewordenen Vorwürfe, das Verteidigungsministerium habe zunächst unzutreffende Angaben über zivile Opfer des Angriffs vom 4. September in der Nähe von Kundus gemacht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte, sie nehme die Entscheidung des scheidenden Ministers "mit Respekt und Hochachtung" zur Kenntnis. Als Nachfolgerin im Amt des Bundesministers für Arbeit und Soziales schlug die Kanzlerin dem Bundespräsidenten die derzeitige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen vor. Die Ärztin war vor der Bildung der schwarz-gelben Regierungsmannschaft auch als Gesundheitsministerin gehandelt worden. Ins Bundesfamilienministerium ist nun die 32-jährige hessische Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler (CDU) eingezogen. Der Präsident ernannte beide Ministerinnen am 30. November.

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