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Steigender Beratungsbedarf in Apotheken

DÜSSELDORF (ak/daz). Der Bedarf für eine fachgerechte Beratung bei der Abgabe von Arzneimitteln wird steigen. Einzelhandelsketten können eine hochqualifizierte Beratung zu Arzneimitteln nicht leisten – diese Auffassungen vertrat Christa Thoben, Wirtschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen, in einem Gespräch mit dem Vorstand des Apothekerverbands Nordrhein.

Im Rahmen dieses Gesprächs stellte die Ministerin fest: "Mit der alternden Gesellschaft wird der Bedarf für eine fachgerechte Beratung bei der Abgabe von Arzneimitteln steigen." Insbesondere auch die steigende Zahl von im häuslichen Umfeld zu versorgenden Pflegefällen bedarf der wohnortnahen Versorgung durch die wohnortnahen öffentlichen Apotheken. Eine wesentliche Voraussetzung, um diesen Herausforderungen künftig gerecht zu werden, sieht die Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW in der mittelständischen Versorgungsstruktur der öffentlichen Apotheken. Diese soll daher auch weiter gefördert und unterstützt werden.

Neben der insbesondere auch in strukturschwachen Gebieten nicht zu unterschätzenden Bedeutung als Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber für (hoch)qualifizierte Arbeitsplätze sieht die Ministerin die Zukunft der Apotheker in ihrer Funktion als unabhängiger Frei- und Heilberufler. Ministerin Thoben sieht darin das entscheidende Abgrenzungskriterium zum Vertrieb von Arzneimitteln über Einzelhandelsketten, die eine hochqualifizierte Beratung zu Arzneimitteln gar nicht leisten könnten.

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