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USB-Lösung soll getestet werden

BERLIN (ks). Die Bundesärztekammer (BÄK) begrüßt die Entscheidung der gematik, den USB-Stick als alternatives Speichermedium für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) zu testen. Damit sei eine wesentliche Forderung des Deutschen Ärztetages zur Einführung der eGK erfüllt, teilte die BÄK am 17. Oktober mit.

Einstimmig habe die Gesellschafterversammlung der Betreibergesellschaft gematik einen Antrag der BÄK beschlossen, der die Erprobung von Speichermedien in der Hand der Versicherten fordert. Zunächst muss allerdings noch ein Konzept für die Testung erarbeitet werden.

"Zur Schaffung von Vertrauen in die von der gematik angestrebte höchstmögliche Sicherheit der Telematikinfrastruktur ist eine solche Erprobung unumgänglich", betonte Professor Christoph Fuchs, Hauptgeschäftsführer der BÄK. Wichtig sei, dass auch die Versichertendaten auf dem USB-Stick nach dem höchsten Sicherheitsstandard kryptografisch geschützt seien.

Darüber hinaus betonte Fuchs, es sei dringend erforderlich, dass die gematik mehr Transparenz über die Aktivitäten zur Erprobung der eGK herstelle. "Die Zwischenergebnisse der Erprobungsphase in den sieben Testregionen müssen veröffentlicht und unvoreingenommen erörtert werden", mahnte er an. Dieser Forderung hätten sich nunmehr auch die anderen Gesellschafter der gematik angeschlossen. Von der Bewertung der Testergebnisse hingen mögliche weitere Tests ab. Darüber hinaus müsse die gematik auch über die weitere Planung beim erheblich verzögerten Basis-Rollout der eGK in Nordrhein informieren, forderte Fuchs.

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