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2009 ist Ringelblumen-Jahr

(nhv/ral). Die Ringelblume (Calendula officinalis) wurde von der Jury des NHV Theophrastus zur Heilpflanze des Jahres 2009 gekürt. Aus neun von Therapeuten vorgeschlagenen Heilpflanzen ging sie als Siegerin hervor.

Für die einstimmige Wahl sprechen laut Pressemitteilung des NHV verschiedene Gründe: Zum einen sind die medizinischen Wirkungen der Ringelblume gut erforscht und wissenschaftlich bestätigt. Zum anderen besticht die Pflanze durch ihre sonnige Ausstrahlung und Lebenskraft. "Als Sportler schätze ich die heilende Wirkung der Ringelblume besonders bei Prellungen, Quetschungen und Verstauchungen", begründete ein Jury-Mitglied seine persönliche Entscheidung.

Die Ringelblume ist ein einjähriges Korbblütengewächs mit einer etwa 20 cm langen Pfahlwurzel. Die 30 bis 60 cm hohe Pflanze bildet an dem aufrechten, teilweise verzweigten Stängel ab Juni Blütenkörbchen, die je nach Sorte mehr oder weniger gefüllt sein können und farblich zwischen hellgelben und kräftigen Orangetönen variieren. Wissenschaftlich belegt ist zum Beispiel die positive Wirkung der Ringelblume bei schlecht heilenden Wunden, einschließlich Unterschenkelgeschwüren, bei Verbrennungen und Dermatitis. Dies ist auf die antiphlogistische und granulationsfördernde Wirkungsweise zurückzuführen. Nachgewiesen wurden außerdem antibakterielle, antimykotische, antivirale, immunstimulierende, antitumorale, choleretische und cholesterinsenkende Eigenschaften bei verschiedenen Ringelblumenextrakten und deren Bestandteilen.

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