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Ratiopharm-Zwillinge werben jetzt für DocMorris

BERLIN (ks). Die einst aus der Ratiopharm-Werbung bekannten Zwillingsschwestern Folke Schmidt und Gyde Schäfke sind wieder als Werbeträger für Arzneimittel im Geschäft: Seit Neuestem lächeln sie auf der DocMorris-Homepage, in den neuen DocMorris-Katalogen und bei speziellen Apotheken-Aktionen. Für das kommende Jahr sollen zudem TV-Spots angedacht sein.

Die DocMorris-Website ist aufgefrischt worden. "Meine neue Apotheke" lautet der neue Claim des holländischen Versenders, die Zwillinge werben dazu mit "doppelter Begeisterung": Die Beratung stimmt, der Preis stimmt, lautet die Botschaft. Mit Schmidt und Schäfke hat sich DocMorris zwei der bekanntesten und erfolgreichsten Werbegesichter Deutschlands an Land gezogen. Bis Ende 2007 standen sie noch bei Ratiopharm unter Vertrag – und auch nach dem Ende dieser langjährigen Werbekampage werden die Zwillinge noch immer spontan mit Arzneimitteln in Verbindung gebracht. Das Ulmer Generikaunternehmen trennte sich von seinen beliebten Werbeträgern, als seine Marketingpraktiken nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Stern" in Verruf gerieten. Stattdessen besann sich die neu geordnete Führungsriege des Familienunternehmens auf Werbestrategien, die die Integrität untermauern sollten.

"Die sympathischen Zwillinge stehen seit Jahren für die smarten Apothekenkundinnen par excellence", erklärte DocMorris-Vorstandschef Ralf Däinghaus anlässlich der Vorstellung des neuen Werbekonzepts. "Früher haben sie nach den preiswerten Arzneimitteln gefragt, heute wollen sie die beste Apotheke". Zeitgleich mit dem Engagement der Zwillinge stellte die DocMorris-Versandapotheke ein neues Bonusmodell für verschreibungspflichtige Arzneimittel vor: Danach erhalten gesetzlich Versicherte für jedes Medikament auf Rezept, bei dem sie keine Zuzahlung leisten müssen, einen Bonus von 2,50 Euro. Das Gleiche gilt für Privatversicherte. Ansonsten bekommen GKV-Versicherte für jedes zuzahlungspflichtige Medikament einen Bonus in Höhe der halben gesetzlichen Zuzahlung, also bis zu 5 Euro. Dies gilt auch für Versicherte, die von der Zuzahlung befreit sind.

Gegenüber der Ärztezeitung kündigte Däinghaus zudem an, in seinen Partnerapotheken und im Versand demnächst auch den Vertrieb von OTC-Eigenmarken zu prüfen. Wie die "Ärztezeitung" berichtete, will das Unternehmen hiermit noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. "Wir müssen testen, wie das von den Kunden angenommen wird", so Däinghaus.

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