Apothekenpraxis

Apostore

Gegründet wurde Apostore im Jahre 2000, nachdem bereits seit 1986 Erfahrungen mit Kommissionieranlagen für Pharmagroßhandlungen gemacht worden waren. Der 100. Apostore-Automat wurde 2007 in einer Apotheke eingebaut.
Apostore-Kommissionierer Blick in den Innenraum.
Fotos: Apostore

Apostore wirbt damit, bis zu 50.000 Packungen in einem Lager verwalten zu können. Die Packungen werden am Lagerplatz mit hoher Lagerdichte abgelegt, eine mehrfach tiefe Lagerung unterschiedlicher Packungen ist möglich. Da der Kommissionierer direkten Zugriff auf die hinteren Packungen des Lagerplatzes erlaubt, kann das Auslagern rasch erfolgen. Eine spezielle Greiftechnik macht dies möglich. Auch das Auslagern mehrerer Packungen eines Arzneimittels stellt kein Problem dar. Das Lagerprinzip setzt konsequent das "First-in-first-out-Prinzip" um ohne Umlagerung.

Die Einlagerung erfolgt durch manuelle Scannung, in dem der Artikel in eine Einlagerschublade gelegt wird. Das Verfalldatum kann am Bildschirm manuell ergänzt werden.

Die Ware wird vom Bediener auf Regalböden der Einlagerschublade abgelegt. Dabei erfasst die Elektronik des Automaten, auf welchen Boden die Ware abgelegt wurde. Ist die Einlagerschublade gefüllt, wird sie geschlossen und die zweite Einlagerschublade kann gefüllt werden. Während der Befüllung der zweiten Einlagerschublade verbringt der Kommissionierroboter die Ware aus der ersten Schublade an einen endgültigen Lagerort im Regal. Sämtliche Waren in diesem Zwischenspeicher sind dem Roboter bekannt. Dadurch kann er auf alle Packungen wahlfrei zugreifen. Somit ist sowohl die sofortige Auslagerung einer Packung an den HV als auch eine optimierte Einlagerung nach verschiedenen Kriterien in das Lager möglich. Während die zweite Schublade gefüllt wird, wird die erste vom Automaten geleert. So erfolgt eine kontinuierliche Einlagerung, bis die gesamte Sendung eingelagert ist. Eine Aufrüstung auf vier Einlagerungsschubladen ist möglich. Optional kann der Kommissionierautomat mit einer automatischen Scannung ausgestattet werden.

Eingelagert werden können – neben normalen kleinen und großen Packungen – auch gebündelte Packungen, runde Packungen und Gläser in Umverpackungen.

Der Apostore 1000 kann beispielsweise, so der Hersteller, 95% der apothekenpflichtigen Ware verarbeiten. Die Auslagerung erfolgt in 8 bis 12 Sekunden. Die maximalen Abmessungen von Apostore 1000 betragen 12,05 x 1,25 x 3,60 m (LxBxH), er hat ein Lagervolumen von bis zu 24.000 Packungen. Zwei Ausgabestationen zur Auslagerung der Packungen sind vorgesehen. Bedient wird der Automat über einen Touchscreen.

Den Apostore 2000 bezeichnet der Hersteller als den "Skalierbaren". Er hat ein Lagervolumen von bis zu 36.000 Packungen. Er soll das einzige nachrüstbare System am Markt sein. So ist beispielsweise auch ein zweiter Greifarm zur Steigerung der Ein- und Auslagerleistung optional verfügbar.

Der Apostore 3000 , das größte Gerät dieses Herstellers, kann bis zu 50.000 Packungen lagern und mit einem Kapazitätserweiterungsmodul sogar bis zu 100.000 Packungen.

Darüber hinaus bietet Apostore zahlreiches Zubehör an wie beispielsweise eine entsprechende Fördertechnik, Lifte, Wendelrutschen, Abgabetürme oder Päckchen-Labeller. Aufgebaut sind die Automaten mit robusten Industriekomponenten, die eine hohe Zuverlässigkeit garantieren sollen.

 

Kontakt: 
Apostore GmbH, 
Uferstraße 10, 45881 Gelsenkirchen, 
Tel. (02 09) 9 41 17-0, 
Fax (02 09) 9 41 17-17, 
E-Mail: infoapostore.de, 
www.apostore.de

 

 

Apostore 3000 – in diesem Gerät arbeiten zwei Greifarme. Mehrere Packungen können gleichzeitig ausgelagert werden.

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