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Darmkrebs-Vorsorge wenig genutzt

BERLIN (ks). Ab 55 Jahren hat jeder Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung Anspruch auf eine Darmspiegelung zur Krebsvorsorge – doch die wenigsten Versicherten nutzen dieses Angebot.

Nach einer Analyse der Deutschen BKK nahmen im Jahr 2007 lediglich 2,6 Prozent der Versicherten die Früherkennungsuntersuchung wahr. Aus Sicht der Deutschen BKK sind diese Zahlen alarmierend. Die Europäische Krebsorganisation ECCO habe erst jüngst berichtet, dass die Zahl der Erkrankungen stetig steigt. Dabei könnten über 90 Prozent der Darmkrebserkrankungen durch Früherkennung verhindert oder geheilt werden. Die Untersuchung dauert nur 20 Minuten und ist das effektivste und sicherste Verfahren zur Darmkrebserkennung. Wichtig ist, sie regelmäßig wahrzunehmen, denn Darmkrebs entsteht, ohne dass Schmerzen auftreten. Sind Schmerzen spürbar, ist es meist schon zu spät. Doch für viele Versicherte ist die Darmspiegelung mit Angst besetzt. "Völlig zu Unrecht", meint Lydia Krüger, Pressesprecherin der Deutschen BKK. Erfahrene Ärzte führten die schmerzarme Behandlung sehr behutsam durch.

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