Prisma

Magnetische Schmerzbehandlung

Mit Hilfe eines tragbaren Magnetstimulationsgerätes sollen Migränepatienten künftig in der Lage sein, größere Schmerzattacken schon im Vorfeld abzuwenden.

Schätzungsweise 12 bis 20 Prozent der Frauen und sechs bis acht Prozent der Männer leiden unter Migräne. Bei etwa 15 Prozent der Betroffenen geht der Schmerzattacke eine Aura mit Seh-, Sprach- und Empfindungsstörungen voraus. In dieser Phase könnten magnetische Impulse möglicherweise größere Schmerzanfälle verhindern, glauben Wissenschaftler der Ohio State Universität. In ihrer Studie behandelten sie 164 Patienten mit kleinen Magnetfeldern, die den Kopf durchdringen und im Gehirn elektrische Ströme erzeugen, die die Aura unterbrechen sollen. Etwa 39 Prozent der Patienten waren zwei Stunden nach der Behandlung schmerzfrei, in einer Kontrollgruppe mit vorgetäuschter Therapie waren es 22 Prozent. Bislang wurde die Magnetstimulationsmethode nur bei Migräne mit Aura getestet. In weiteren Untersuchungen soll sie auch bei Migränepatienten ohne Aura zum Einsatz kommen.


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Quelle: Mohammad, Y.:Beitrag auf dem Jahrestreffen der amerikanischen Kopfschmerzgesellschaft

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