ADEXA Info

Mitstreiterinnen gesucht

Zum Jahresbeginn hat sich die ADEXA-Fachgruppe ApothekerInnen unter dem Vorsitz von Eva-Maria Plank und ihrer Stellvertreterin Stefanie Adam neu konstituiert und mit einem gut besuchten Seminar gleich ein Signal für die Aktivierung gesetzt. Für eine kontinuierliche berufspolitische Arbeit werden aber noch mehr Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht.

Plank: "Wir möchten gern einen E-Mail-Verteiler aufbauen, um den Austausch und Informationsfluss unter den approbierten Mitgliedern bei ADEXA zu verbessern. Und wir freuen uns über Anregungen und Wünsche, zum Beispiel für Fortbildungsthemen, die von besonderem Interesse sind."

Eine wichtige Zielgruppe sind aus Sicht von Plank und Adam die Filialleiter und -leiterinnen. "Filialapotheker sind uns herzlich willkommen. Es gibt ja sowohl aus tariflicher als auch aus berufspolitischer Sicht überwiegend Gemeinsamkeiten zwischen Filialleitern und "normalen" angestellten Approbierten – bis hin zu der Tatsache, dass leider zahlreiche junge Kolleginnen und Kollegen als Filialleiter nur ein normales Tarifgehalt bekommen."

Übrigens: ADEXA-Mitglieder, die die DAZ abonniert haben, bekommen die MMP (Medizinische Monatsschrift für Pharmazeuten) ohne Mehrkosten. Bitte wenden Sie sich dazu an die Hauptgeschäftsstelle.


Machen Sie mit!


Wie werde ich Fachgruppenmitglied?


Jedes ADEXA-Mitglied gehört je nach Berufsgruppe zu einer der vier Fachgruppen – so wie man auch automatisch zu einer Landesgruppe gehört. Im Gegensatz zu den Landesvorständen ist keine Kandidatur oder Bewerbung nötig. Das bedeutet auch, dass jedes Mitglied an den Treffen der jeweiligen Fachgruppe teilnehmen kann.

Kontakt zur ADEXA-Fachgruppe Approbierte:

Eva-Maria Plank,
fachgruppe-apotheker@adexa-online.de

Stefanie Adam,
StefanieAdam@aol.com



Dr. Sigrid Joachimsthaler




Ellen Oetterer

KOMMENTAR

Qualitätsoffensive der AK Westfalen-Lippe: Beratungsqualität muss honoriert werden


Die Apothekerkammer Westfalen-Lippe hat beschlossen, Fortbildung und QMS von der Kür zur Pflicht werden zu lassen. Ob dies eine sinnvolle Entscheidung ist, wird sich erst nach dem nun zu schaffenden Regelwerk entscheiden. Schließlich sind gerade in Bezug auf die angestellten Apothekerinnen und Apotheker diverse Fragen zu klären: Wie verhält es sich mit der aufzuwendenden Arbeitszeit, wer zahlt kostenpflichtige Fortbildungen, und sind angestellte Apotheker überhaupt zeitlich in der Lage, das anspruchsvolle Fortbildungsprogramm zu absolvieren, wenn der Apothekenleiter nicht kooperativ ist? Greift die Kammer letztendlich in die Tarifautonomie ein, wenn sie auch den angestellten Apothekern auferlegt, durch den Einsatz von Zeit und Geld die Pflichtfortbildung zu erfüllen? Inhaltlich jedenfalls steht fest: Die gute Beratung der schon jetzt freiwillig fortbildungsaktiven Apothekenteams kann bereits durch wenige schwarze Schafe in ihrer Außenwirkung beeinträchtigt werden. Wichtig ist kontinuierliche Fortbildung allerdings nicht nur für die Approbierten, sondern für das gesamte Personal. Um alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sachen Fortbildung ins Boot zu holen, ist tarifich eine Bezahlung nötig, die das Fortbildungsengagement honoriert. Von der guten Leistung motivierter Mitarbeiter proftieren die Arbeitgeber durch Kundenbindung und Wertschätzung der Apotheke in der Öffentlichkeit. Leider hat sich beim Arbeitgeberverband aktuell die Meinung durchgesetzt, hohe Beratungsleistung zum Nulltarif zu erwarten – oder sogar mit einer Verschlechterung der tariflichen Bedingungen. Das ist extrem kurzsichtig. Wer in Zeiten des Umbruchs im Apothekenbereich optimale pharmazeutische Beratung bieten will, braucht qualifziertes Personal. Dies hat die Apothekerkammer Westfalen-Lippe erkannt; sie kann auf die Unterstützung der Arbeitnehmer bauen, wenn deren Interessenlage eine ordnungsgemäße Berücksichtigung fndet.


Ellen Oetterer ADEXA, Gesamtvorstand

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