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Viele Arztpraxen nach Ostern geschlossen

BERLIN (ks). Der Ärzteverband "Freie Ärzteschaft" (FÄ) hat alle niedergelassenen Ärzte aufgefordert, ihre Praxen vom 25. bis 28. März aus Protest zu schließen.

"Die Arztpraxen werden von der Politik gezielt ausgehungert. Wir geben mit dieser Woche einen kleinen Vorgeschmack darauf was passiert, wenn eines der besten Gesundheitssysteme der Welt mutwillig zerschlagen wird", warnte FÄ-Präsident Martin Grauduszus.

Mit der arztfreien Woche wollen die Ärzte auf Fehlentwicklungen in der Gesundheitspolitik hinweisen: So sei die ambulante Versorgung der Bevölkerung durch Unterfinanzierung gekennzeichnet und freie Arztpraxen drohten durch die Gesundheitsindustrie verdrängt zu werden. Damit sei die Existenz der niedergelassenen Ärzte und die wohnortnahe Versorgung massiv gefährdet. Bei der FÄ geht man davon aus, dass sich fast jede fünfte der rund 95.000 Arztpraxen an den Praxisschließungen beteiligen wird. Eine Notfallversorgung soll in den betroffenen Regionen sichergestellt bleiben.

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