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Gesundheitsausgaben steigen in Deutschland moderat

BERLIN (abda/ks). Die Gesundheitsreformen der vergangenen Jahre haben den Anstieg der Gesundheitsausgaben in Deutschland im internationalen Vergleich erheblich gedämpft. Auch das Wachstum der gesamten Arzneimittelausgaben hat sich gegenüber anderen westlichen Industrieländern maßvoll entwickelt.
Geringer Anstieg Das deutsche Gesundheitswesen verteuert sich im internationalen Vergleich nur wenig (hier der Vergleich der Jahre 2000 bis 2005).

Auf diese Ergebnisse der Studie "Gesundheit auf einen Blick 2007" der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die ABDA am vergangenen Wochenende hingewiesen. Der bereits im letzten November veröffentlichten Studie zufolge sind zwischen 1995 und 2005 in Deutschland die Gesundheitsausgaben pro Kopf um durchschnittlich 1,8 Prozent pro Jahr gestiegen – sie nahmen damit weniger zu als in allen anderen 29 Vergleichsländern. Im OECD-Durchschnitt waren die Gesundheitsausgaben real um 4,0 Prozent gewachsen.

Auch mit seinem Pro-Kopf-Anstieg von real 3,5 Prozent pro Jahr bei den gesamten Arzneimittelausgaben liegt Deutschland im untersuchten 10-Jahreszeitraum nicht nur unter dem OECD-Durchschnitt von 4,6 Prozent, sondern auch hinter 17 Vergleichsländern. Vor Deutschland liegen beispielweise die USA, die Niederlande, Luxemburg, die Schweiz und Norwegen. Nur sieben Länder verzeichnen eine geringere jährliche Wachstumsrate als Deutschland.

Der zunehmende Arzneimittelverbrauch ist laut OECD vor allem auf die Alterung der Bevölkerung und die Verbreitung neuer Arzneimittel zurückzuführen.

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